Donnerstag , 18. Juli 2019
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Zum Herbstanfang die Heizung fit machen

Mit dem Herbst kommt oft auch die Sorge vor hohen Heizkosten zurück. Das muss nicht sein: Schon mit geringem Aufwand lassen sich die jährlichen Ausgaben für Heizung und Warmwasser deutlich reduzieren. Das Portal www.intelligent-heizen.info zeigt, welche Maßnahmen den Energieverbrauch senken – und sich schon nach kurzer Zeit bezahlt machen.

Foto: JB/ARKM
Foto: JB/ARKM

Berlin, 18.9.2015. Wer sich nur dann um seine Heizung kümmert, wenn sie mal streikt, zahlt häufig einen zu hohen Preis für warme Räume. Denn selbst eine Anlage, die scheinbar gut funktioniert, verbraucht oft unnötig viel Energie. Das gilt vor allem, wenn sie fünfzehn Jahre oder älter ist. Genau das ist bei mehr als zwei Drittel aller Heizungsanlagen in Deutschland der Fall. Dabei können schon kleinere Sanierungsarbeiten viel Energie einsparen – etwa, wenn moderne Heizungspumpen und Thermostatventile eingebaut und Rohre richtig isoliert werden.
Welches Sparpotenzial in der eigenen Heizung steckt, kann der Fachhandwerker bei einem Heizungs-Check ermitteln. „Die Überprüfung einer Anlage dauert nur gut eine Stunde“, erklärt Michael Herma vom Spitzenverband der Gebäudetechnik VdZ. „Gleich im Anschluss erhalten Hausbesitzer Vorschläge für sinnvolle Sanierungsmaßnahmen an die Hand.“ Oft lohnt sich zum Beispiel der Einbau einer neuen Heizungspumpe. Veraltete Pumpen laufen rund um die Uhr auf Hochtouren und verursachen dadurch fast ein Zehntel der gesamten Stromkosten im Haushalt. Moderne Pumpen passen ihre Leistung dem aktuellen Bedarf an und verbrauchen so bis zu 90 Prozent weniger Strom. Ein Pumpentausch kostet im Einfamilienhaus circa 350 Euro, spart aber jährlich etwa 140 Euro ein.

Hydraulischer Abgleich bringt Heizung ins Lot
In vielen Gebäuden werden die Heizkörper in Räumen, die nahe am Heizkessel liegen, mit zu viel erwärmtem Heizwasser versorgt. In weiter entfernten Räumen kommt dagegen zu wenig Wärme an. Damit dort trotzdem die Wunschtemperatur erreicht wird, wird unnötig viel Energie gebraucht. Der Fachhandwerker kann dieses Problem mit einem hydraulischen Abgleich beheben: Er stellt die Ventile so ein, dass die Heizkörper genau die richtige Menge an Heizwasser erhalten. Das spart Energie und steigert den Wohnkomfort. Auf www.intelligent-heizen.info können Verbraucher nach Heizungsprofis in ihrer Nähe suchen und mehr über Sparmaßnahmen beim Heizen erfahren.

Quellennachweis: Josefin Riemer, KOMPAKTMEDIEN

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