Montag , 15. Oktober 2018
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Im Frühjahr geht es den hässlichen Grünbelägen an den Kragen

Tipps zum Reinigen von Fassaden und Wegen

Tulpen, Krokusse, Frühlingsluft – die neue Saison kann kommen. Wenn da nicht noch ein kleines Manko wäre. Denn wo es im Winter für längere Zeit feucht war, tummeln sich nun Algen und feine Moose. Die Folge: Grünbeläge an Fassaden, Holzkonstruktionen und auf Pflasterflächen. Mit diesen Tipps und dem richtigen Werkzeug lassen sie sich bekämpfen.

Keine Angst, Algen auf Fassaden sind kein Hinweis auf feuchte Hauswände und einem bevorstehenden Sanierungsfall. Denn Sporen von Algen und anderen Mikroorganismen fliegen permanent durch die Luft und lassen sich auf brauchbaren Oberflächen nieder.

Schäden sind höchstens nach Jahren zu befürchten

Ein Grünbelag ist zunächst ein rein optischer Makel, wenn auch ein sehr hässlicher. Lästig kann es erst werden, wenn sich auf den Algen Moose, Flechten oder Pilze ansiedeln. Sie dringen mit ihren feinen Wurzeln in kleine Risse im Wandputz oder Wegbelägen ein und bereiten so der Feuchtigkeit den Weg, um die Oberflächen nach und nach zu beschädigen. Das ist vor allem an besonders engen Ritzen oder Nischen ein Problem.

Algen hassen Trockenheit und frische Luft

Algenbewuchs kann man vorbeugen, indem man:

  • Gebäudenahe Bäume und Sträucher regelmäßig und großzügig schneiden
  • Gebäudenahe Gehölze ganz entfernt
  • Die Fassade durch einen 50 cm breiten Dachüberstand vor Schlagregen schützt
  • Einen Kiesstreifen ums Haus anlegt, damit der Sockel vor Spritzwasser vom Boden geschützt ist.
  • Hochwertige Fassadenfarbe mit Silikonen oder Lotuseffekt verwendet, an denen nichts haften bleibt bzw. die sich leicht reinigen lassen.
  • Ran an die Beläge!

Sind es nur ein paar grüne Flecken und sind diese auch noch in Armreichweite, lassen sich diese mit einer Handbürste und lauwarmem Wasser entfernen. Das geht ohne großen Kraftaufwand.

Bei sehr vielen oder großflächigen Belägen sollte eine Gartenspritze verwendet werden wie der bewährte Garden Star 5 von Birchmeier.

Foto: pixabay.com

Auf Wegen und Terrassen sind Grünbeläge nicht nur hässlich, sondern können bei Nässe zur waschechten Rutschbahn werden. Sprühlanzen ermöglichen die Arbeit in aufrechter Position und einen Spritzmittelaustritt dicht über dem Boden. Das verhindert eine unerwünschte Abdrift.
Praktisch: Für den Garden Star 5 gibt es ein zusätzliches Sprührohr von einem Meter Länge, das sich mit wenigen Handgriffen und ohne Werkzeug montieren lässt.

Spezielle Algen- und Grünbelagsentferner sind von unterschiedlichen Herstellern erhältlich. Die Zusammensetzung der Reinigungsmittel variiert natürlich von Hersteller zu Hersteller. Um zu wissen, wie ein Mittel auf Ihre Fassade wirkt, sollten mögliche Hinweise auf der Verpackung befolgt und das Mittel zunächst an einer unauffälligen Stelle getestet werden. Die Gebrauchsanweisung gibt Hinweise darauf, ob die Mittel für die vorgesehenen Zwecke (z.B. Fassaden oder Holzflächen) geeignet sind.

Für die Auswahl des Algen- und Grünbelagsentferners ist zudem die Beschaffenheit der Fassadenfarbe wichtig, die auf das Mittel beleidigt reagieren kann, wenn diese z.B. Kunstharze enthält.

Die meisten Algen- und Grünbelagsentferner spritzt man tropfnass auf trockene Flächen und lässt sie 24 Stunden einwirken. Eine weitere Behandlung entfällt, die Algen sind nach einigen Tagen verschwunden. Wichtig ist, dass es nach dem Spritzen einen Tag lang nicht regnet.

Achtung, säurehaltige Mittel

Nonansäure oder Pelargonsäure – manche Algenentferner enthalten Säuren, die Gummidichtungen der Spritzen angreifen können. Eine gründliche Gerätereinigung ist daher unmittelbar nach Beendigung der Arbeiten nötig, da das Sprühgerät ja auch noch für andere Zwecke gebraucht wird.

Druck machen – so sprühen Sie richtig

Senkrechte Flächen wie verschmutzte Fassaden spritzt man von unten nach oben. So sieht man genau, wo man noch nicht war und es läuft kein Schmutzwasser in den noch trockenen Wandbereich, wo es womöglich weitere Flecken verursacht. Um sich selbst vor dem Spritzmittel zu schützen, immer mit dem Wind im Rücken sprühen.
Beim Behandeln von Pflasterflächen langsam rückwärtsgehen und dabei regelmäßige Bahnen spritzen. Betritt man die noch feuchte Fläche, bleibt Reinigungsmittel an den Schuhen kleben und das kann leicht auf Rasenflächen übertragen werden, auf dem sich die Fußabdrücke regelrecht einbrennen.

Egal, ob chemisches Reinigungsmittel oder Insektizid – beim Ansetzen einer Spritzbrühe sollte man Handschuhe und beim Ausbringen lange Kleidung sowie feste Schuhe tragen. Denn beim Ansetzen kann man mit dem konzentrierten Präparat in Berührung kommen, beim Spritzen mit dem feinen Sprühnebel. Aus diesem Grund sollte man während der Arbeit auch nicht Rauchen oder Essen.
Ob zusätzlich ein Mund- oder Augenschutz notwendig ist, steht in der Packungsbeilage.

Tipp: Um Spritzmittelreste generell zu vermeiden, von vornherein nur so viel Brühe ansetzen, wie gebraucht wird. Im Zweifelsfall lieber noch einmal neue Brühe ansetzen. Bleiben geringe Reste über, diese 1:10 mit Wasser verdünnen und damit noch einmal einen Teil der vorher behandelten Fläche spritzen. Allerdings erst nachdem diese abgetrocknet ist, sonst wird das vorher ausgebrachte Mittel wieder abgewaschen.

Quelle: Birchmeier Sprühtechnik AG

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Bauen-Wohnen-Aktuell.de an. Sie schreibt als Journalistin über Hausbau, Inneneinrichtung, Energiesparen, Gartengestaltung, Pflanzen und Haustiere, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@bauen-wohnen-aktuell.de

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