Sonntag , 7. März 2021
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Wasserbett: Worauf Sie bei einer Wasserbettmatratze achten sollten

Immer mehr Menschen setzen als Alternative zu einer normalen Matratze auf ein Wasserbett. Dieses Bettsystem erfreut sich einer außerordentlich großen Beliebtheit, da sich der Schlaf auf der Wassermatratze sowohl positiv auf die Gesundheit auswirkt als auch einen äußerst hohen Komfort verspricht.

Allerdings ist es für Verbraucher nicht gerade einfach, sich einen Überblick über das umfassende Angebot an Wasserbetten zu verschaffen und so ihre endgültige Kaufentscheidung zu treffen. Weiterhin spielt auch die Art der Matratze eine ausschlaggebende Rolle. Der folgende Artikel erklärt, worauf es bei dem Kauf einer Wasserbettmatratze ankommt.

Soft- und Hardside-Matratzen

Hinsichtlich der Matratze für ein Wasserbett wird grundsätzlich zwischen Hard- und Softside-Matratzen unterschieden.

Dabei verfügen die Softside-Matratzen über einen Rahmen, der aus weichem Schaumstoff besteht und rund um die Innenseite des Rahmens verläuft. Die Matratze fällt deswegen ein wenig kleiner als das Bettgestell aus. Verfügt das Wasserbett über keinen integrierten Rand aus Schaumstoff ist die Hardside-Matratze in der Regel die richtige Wahl.

Mono- oder Duo-System?

Ein Unterschied wird im Bereich der Wasserbettmatratzen allerdings nicht nur zwischen Soft- und Hardside-Matratzen vorgenommen, sondern auch zwischen Mono- und Duo-Systemen.

In einem Mono-System ist lediglich eine große, einzelne Matratze vorhanden. Dagegen besteht ein Duo-System aus zwei separaten Matratzen. Bei diesen ist es auch möglich, verschiedene Stabilisierungen zu verwenden und diese unabhängig voneinander zu beheizen. Ob ein Duo- oder ein Mono-System die richtige Wahl ist, hängt vor allem davon ab, ob alleine oder zu zweit in dem Wasserbett geschlafen wird.

Was die Größen der Wasserbettmatratzen angeht, sind diese im Grunde in allen herkömmlichen Matratzengrößen erhältlich. Allerdings ist beim Kauf darauf zu achten, dass Softside-Matratzen hinsichtlich ihrer Maße ein wenig abweichen können. Im Bereich der Wassermatratzen stellt die meistverkaufte Größe die 90×200 Zentimeter Matratze dar. Diese eignet sich für die meisten Wasserbett-Modelle und kann so sehr unkompliziert eingebaut oder ausgewechselt werden.

Das richtige Material

Für die allgemeine Qualität der Wassermatratze ist vor allem das verwendete Material verantwortlich. In der Regel sind die Wasserbettmatratzen aus hochwertigem Vinyl gefertigt. Dieses zeichnet sich besonders durch seine hohe Belastbarkeit aus.

Wichtig zu beachten ist außerdem, möglichst schadstoffarmes Vinyl zu wählen. Außerdem sollte auf eine gute Verarbeitung der Matratzenschweißnähte geachtet werden. Empfehlenswert ist so die Entscheidung für eine Wasserbettmatratze, die möglichst wenig Nähte besitzt. Die Gefahr eines Wasserlecks fällt nämlich umso geringer aus, je weniger Schweißnähte vorhanden sind.

Die Stabilität

Bei Rückenschmerzen und Schlaflosigkeit kann eine Wasserbettmatratze eine Lösung sein.
Foto: AdobeStock_298903600

Ein gängiges Vorurteil gegenüber Wasserbetten besteht darin, dass viele Menschen denken, dass sich der Schlaf als sehr wackelige Angelegenheit gestaltet. Allerdings stammt diese Meinung noch aus vergangenen Zeiten, in denen die Matratzen keine Stabilisierung aufwiesen. Die modernen Wasserbettmatratzen verfügen heutzutage über verschiedene Stabilisierungen, wodurch es möglich wird, die Matratze ideal auf die individuellen Vorlieben und Bedürfnisse des Schlafenden anzupassen.

Es sind so beispielsweise Wassermatratzen erhältlich, die über PVC-Kammern verfügen, welche mit der Hülle aus Vinyl fest verbunden sind. Die Wasserbewegungen werden durch diese Kammern beruhigt und reduziert. Allerdings leidet bei diesen Matratzen häufig das freischwebende Schlafgefühl. Neben diesen gibt es auch Matratzen, in denen Vliesmatten integriert sind. Das Schlafgefühl wird bei diesen weniger stark beeinträchtigt und die Nachschwingzeit angenehm reduziert.

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