Sonntag , 22. September 2019
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Germanys Next Top Rasenmäher

Als vor kurzem eine Stelle für nachhaltiges Rasenmanagement an der Hochschule Osnabrück ausgeschrieben wurde, war das mehreren großen Zeitungen eine Meldung wert. Braucht ein guter Rasen etwa einen Manager? Und ist der letzten Endes dann nicht wirklich bloß ein glorifizierter Platzwart? Wie komplex kann so eine kultivierte Grünfläche schließlich sein? Alles Frage, die beim Leser und in den Texten aufgeworfen wurden.

Dass ein Rasen ein durchaus komplexes System ist, beweist ein Blick nach Großbritannien und in die USA, dort gibt es den akademischen Beruf des Green Keepers nämlich schon längst. Aber es reicht schon aus, sich einmal mit passionierten Rasenbesitzern unterhalten, denn die wissen wie schwierig es sein kann einen gesunden Rasen zu züchten und zu pflegen. Da wundert es nicht, dass die westfälische Hochschule daraus jetzt auch offiziell eine Wissenschaft macht. Ein ganzes Seminar könnte man alleine dem Thema Rasenmäher widmen. Da gibt es die unterschiedlichsten Modelle und Funktionsweisen, je nach Lage und Flora der Fläche. Allein im Baywa Baumarkt gibt es mehr als 40 verschiedene Modelle in der Kategorie Rasenmäher. Wir haben an dieser Stelle deshalb einmal die wichtigsten Modelle zusammengetragen und uns die Vor- und Nachteile einmal angeschaut.

Foto: Bildarchiv ARKM
Foto: Bildarchiv ARKM

Der Verkaufsschlager: Elektrorasenmäher

Im Großteil der Schuppen deutscher Rasenbesitzer steht ein Elektrorasenmäher. Das liegt zum einen daran, dass sie recht preisgünstig sind und zum anderen kaum Wartung benötigen – abgesehen vom gelegentlichen Schleifen oder Austauschen der Messer. Sie verbrauchen nur wenig Strom, stoßen keine Abgase aus und sind zudem vergleichsweise leise. Ihre Umweltbilanz sieht dementsprechend gut aus. Der große Nachteil der elektrischen Rasenmäher ist das Kabel. Es ist insbesondere bei verwinkelten Flächen und bei Baumbestand auf der Wiese hinderlich. Das Kabel verschlingt sich gern in sich selbst und auch kommt es vor, dass es versehentlich beim Rasenmähen gekappt wird. Außerdem bestimmt die Kabellänge über die Reichweite des Gerätes. Eine Fläche von bis zu 500 Quadratmeter lässt sich mit einem elektrischen Rasenmäher ohne größere Anstrengungen bearbeiten.

Mit Verbrennungsmotor über den Rasen: Benzinrasenmäher

Eine größere Fläche lässt sich mit einem Benzinrasenmäher besser mähen. Das liegt zum einen an seiner Kabellosigkeit, zum anderen an der Schnittbreiten, die bei den meisten Modellen zwischen 40 und 53 Zentimeter liegt. Bei größeren Geräten bieten einige Modelle einen zusätzlichen Hinterradantrieb, der dem Benzinmäher zusätzliche Leistungskraft verleiht. Mit ihm lassen sich auch Rasenflächen in Hanglage einfacher mähen. Nachteil: Benzinrasenmäher sind vergleichsweise schwer und wartungsintensiv. Ölwechsel und das regelmäßige entleeren des Staubfilters gehören dazu. Wird die Wartung vernachlässigt, wirkt sich das direkt auf die Lebensdauer des Gerätes aus. Einige Fachhändler bieten eine Jährliche Wartung beim Kauf ihrer Geräte an, bei dem dann auch die Messer geschärft werden. In Sachen Lautstärke sind Benzinrasenmäher noch immer sehr geräuschintensiv, wobei sich der Lärm und auch die Abgase dank neuer Umweltauflagen inzwischen spürbar verbessert haben.

Kabellos und ohne Abgase: Akkurasenmäher

Was beim Elektrischen Rasenmäher stört, wird beim Akkurasenmäher einfach weggelassen. Dank leistungsstarker Lithium-Ionen-Akkus sind sie eine gute Alternative für Rasenflächen. Sie sind leicht, die Akkus lassen sich schnell aufladen, sie machen wenig Lärm und sind abgasfrei. Die Akkus sind inzwischen sogar so leistungsstark, dass moderne Akkumäher auch auf Flächen von über 500 Quadratmetern eingesetzt werden können. Nachteil: Die Akkus sind zwar Leistungsfähig, aber auch dementsprechend teuer. Im Durchschnitt zahlt man für einen Akkumäher in etwa zweimal so viel wie für einen vergleichbaren Elektromäher.

Unbemanntes Rasenfahrzeug: Mähroboter

Der Mähroboter sorgt für die Automatische Rasenpflege. Innerhalb eines abgesteckten Begrenzungsdrahts übernimmt der Roboter selbstständig das Mähen der Grünflache. Es muss programmiert werden und fährt von da an täglich sein festes Programm ab, ohne dass ihn jemand durch den Garten schieben muss. Hindernisse erkennt der vollautomatische Gartenhelfer automatisch, ähnlich wie man das von Staubsaugerrobotern kennt. Anders als viele Rasenmäher haben die Roboter keinen Fangkorb. Sie funktionieren wie Mulchmäher und lassen den feinen Grasschnitt auf die Grasnarbe fallen. Ist der Akkus fast leer oder beginnt es zu regnen, fährt das Gerät von allein zur Ladestation zurück. Mähroboter gibt es für unterschiedliche Flächengrößen, gerade für Grundstücke mit großen Grünflächen und beschäftigten Bewohnern ist ein Mähroboter eine lohnenswerte Anschaffung. Womit wir auch schon beim Nachteil wären: Technologie hat seinen Preis, auch beim Mähroboter. Für die Anschaffung muss man mit einem vierstelligen Betrag rechnen. Dafür spart man Zeit, denn das Mähen läuft nach der richtigen Programmierung vollautomatisch.

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