Welche Maßnahmen zur Verbesserung des energetischen Standards sind tatsächlich sinnvoll? Aufschluss darüber geben ein Heiz-Check, eine Energieberatung oder, falls vorhanden, der Energieausweis. (Foto: epr/KfW Bankengruppe)
Viele Wege führen nach Rom – und viele Baumaßnahmen führen zu einer Verbesserung des energetischen Standards einer Wohnimmobilie. Doch nicht alle machen Sinn. Je nach Baustoff, Fassadenbeschaffenheit oder Standort des Gebäudes variieren die Möglichkeiten einer Sanierung. Damit Bauherren nicht umsonst investieren, gilt es, im Vorfeld einige Überlegungen anzustellen. Wer gut vorbereitet an eine energetische Sanierung herangeht, spart nicht nur Zeit und Nerven, sondern auch Kosten.
Eigens für das Programm „Energieeffizient Sanieren“ hat die KfW Bankengruppe einen Internet-Auftritt gestaltet. Hier finden Modernisierungswillige Informationen zu günstigen Darlehen und Krediten sowie einen 6-Punkte-Plan, damit der Weg vom Altbau zum energieeffizienten Haus kein steiniger wird. Zuallererst sollte der tatsächliche Bedarf ermittelt werden. Welche Maßnahmen zur Senkung der Energiekosten sind sinnvoll? Aufschluss darüber geben ein Heiz-Check, eine Energieberatung über die Verbraucherzentralen oder der Energieausweis der Immobilie. Im zweiten Schritt geht es bereits in die konkrete Planung. Zur Erarbeitung der notwendigen Maßnahmen sollte unbedingt ein Experte hinzugezogen werden. Die Kosten hierfür werden von der KfW ebenfalls bezuschusst. Als nächstes sollte die Finanzierung geklärt und auf keinen Fall auf eine Förderung verzichtet werden. Die KfW informiert online, telefonisch oder per E-Mail über den passenden zinsgünstigen Kredit oder Investitionszuschuss. Sobald man fündig geworden ist, geht es an die Antragstellung. Dabei muss beachtet werden, dass Kredite bei der Hausbank und Investitionszuschüsse direkt bei der KfW beantragt werden müssen – und zwar bevor die Baumaßnahmen beginnen. Die Bestätigung des Energieberaters reicht man zusammen mit dem Antrag ein. Sobald die Förderzusage erteilt wurde, kann es mit der Umsetzung der Bauprojekte losgehen. Auch hierbei kann sich eine – ebenfalls förderfähige – Baubegleitung durch einen Energieberater als sehr nützlich erweisen. Nach Abschluss der Sanierung wird die „Bestätigung über die antragsgemäße Durchführung der Maßnahmen“ bei der Hausbank oder der KfW eingereicht, geprüft und der jeweilige Förderungsbetrag gutgeschrieben beziehungsweise ausgezahlt. Mehr unter www.energiesparen.kfw.de oder www.homeplaza.de.

Finanzielle Unterstützung in Form von zinsgünstigen Krediten oder Investitionszuschüssen für eine energieeffiziente Sanierung gibt es bei der KfW Bankengruppe. (Foto: epr/KfW Bankengruppe)
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