Donnerstag , 13. Dezember 2018
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Möbel im Kolonialstil – Wohnen in stilvollem Ambiente

Bei Möbel kommen genauso wie bei der Mode alte Trends immer wieder auf. Menschen besinnen sich auf die Vergangenheit und stellen immer wieder fest, welche Vorzüge die Stile der guten alten Zeit bieten. Aus diesem Grund sind in einigen Wohnungen und Häusern vermehrt Möbel aus dem Kolonialstil zu finden.

Was versteht man unter Kolonialstil?

Diese Art, Wohnungen und Häuser einzurichten, hat ihren Ursprung im 15. Jahrhundert. Seit der Entdeckung Amerikas durch Christopher Kolumbus im Jahr 1492 wanderten viele Menschen von Europa nach Amerika aus. Da die neuen Bewohner aus vielen verschiedenen Ländern stammten, entstand am neuen Kontinent eine völlig neue Stilrichtung. Die Auswanderer setzen beim Möbelbau Materialien ein, die sie aus der Heimat kannten, verwendeten aber auch Hölzer und Stoffe, die bisher in Europa unbekannt waren. Die Kolonialisierung betraf natürlich nicht nur Amerika, sondern auch andere Kontinente wie Afrika, Asien und Australien. Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs im Jahr 1945 endete zwar offiziell die Kolonialzeit, die Einflüsse auf Einrichtungsgegenstände bleiben aber bis zur heutigen Zeit bestehen.

Wie sehen Kolonialmöbel aus?

Die großen Eroberer wie Christopher Columbus, Alexander von Humboldts oder Marco Polo brachten nicht nur viele europäische Errungenschaften in die Kolonien, im Gegenzug wurde der Stil der teils exotischen Länder in der Heimat bekanntgemacht. Möbel im Kolonialstil wirken aufgrund der massiven Verarbeitung schwer und dunkel. Es werden oft dunkle Hölzer verwendet. Vor allem Mahagoni und Teak kommen zum Einsatz. Als Alternative findet man häufig auch tropische Harthölzer, unter anderem:

  • Mango
  • Akazie
  • Palisander
  • Shesham

Die Bezüge von Sesseln und Sofas hingegen weisen verspiele Elemente auf. Bekanntestes Beispiel dafür ist das britische Paisleymuster. Für exotischen Touch sorgen Materialien aus vielen verschiedenen Ländern: es kommen zum Beispiel Bambus und Seide aus Asien, Kokosfaser aus Indonesien, Sisal aus Mittelamerika oder Baumwolle aus Indien zum Einsatz. Möbel im Kolonialstil sind für jeden Wohnbereich zu finden, zum Beispiel:

  • Für das Wohnzimmer: Kommoden, Schränke, Sofas und der beliebte Diwan
  • Für das Vorzimmer: Kommoden und Anrichten
  • Für das Schlafzimmer: Kästen und Betten
  • Für das Esszimmer: Tische und Sesseln

Worauf ist bei der Einrichtung im Kolonialstil zu achten?

Da Schränke, Tische und Kommoden wie oben erwähnt häufig aus dunklem Holz hergestellt werden, sollte man unbedingt für einen farblichen Kontrast sorgen. In Räumen mit wenig natürlichem Licht können Möbel im Kolonialstil schnell bedrückend wirken. Daher sollte man in Zimmern mit wenig Fenstern unbedingt für ausreichende Beleuchtung sorgen, um die Möbelstücke ins rechte Licht zu rücken. Am besten wählt man für die Bezüge von Sesseln und Sofas helle Stoffe, um einen Ausgleich zum dunklen Holz zu schaffen. Bei den Bezügen im Kolonialstil ist für jeden Geschmack etwas dabei: die Auswahl reicht von einfärbigen, dezenten Stoffen über Streifen bis hin zu verspieltem Blumendesign. Wichtig ist, in einem Raum eine bestimmte Linie einzuhalten und dem gewählten Stil treu zu bleiben. Gerne werden massive Möbel mit hellen Materialien aus Baumwolle, Leinen oder Rattan kombiniert.

Eines ist jedoch sicher: wer sein gesamtes Haus oder die Wohnung im Kolonialstil einrichten möchte, sollte über ausreichendes Budget verfügen. Schließlich sind die Möbel aus massivem Holz gefertigt. Oft handelt es sich dabei sogar um Unikate, die von Hand hergestellt werden. Diese Qualität hat natürlich ihren Preis – dafür punkten massive Schränke, Kommoden und Tische im Kolonialstil mit langer Haltbarkeit und exquisitem Aussehen. Auf die richtige Pflege darf man bei Massivholzmöbel nicht vergessen. Am besten ist ein faserfreies Tuch geeignet, um Staub zu entfernen. Auf keinen Fall sollten die wertvollen Möbelstücke mit herkömmlichem Haushaltsreiniger, nassen Schwämmen oder Scheuermilch in Berührung kommen. Holz als Naturmaterial halten zwar einiges aus, trotzdem benötigen sie speziell abgestimmte Pflegeprodukte. Um sich so lange wie möglich an den Echtholzmöbeln erfreuen zu können, lohnt sich die Investition in hochwertige Reinigungsöle oder Balsam.

Welche Dekoration passt zum Kolonialstil?

Egal ob man das ganze Wohnzimmer im Kolonialstil einrichtet oder sich nur einige ausgewählte Möbelstücke leistet, die passende Dekoration ist ein Muss. Wichtig ist, die Dekorationsstücke immer auf das Design der Möbel abzustimmen. Tropische Blüten wie Jasmin oder Orchideen passen immer gut. Der Kolonialstil stammt ja aus der Zeit der Eroberung der Welt – daher passen sich Globus und Weltkarten optimal zu dieser Einrichtungsform. Auch kleine Zimmerbrunnen wirken in einem Raum im Kolonialstil gut. Antik aussehende Koffer oder Schatztruhen kommen in Verbindung mit Möbeln im Kolonialstil besonders gut zur Geltung. Stoffe mit Tierprints tragen ebenfalls zum exotischen Flair bei. Für gemeinsame Wohn- und Essbereiche sind Paravants mit tropischem Design ideal für eine optische Trennung geeignet. Zimmerpflanzen sorgen in Haus und Wohnung für ein gutes Raumklima, Palmen passen optimal zum Kolonialstil. Für die Wände eigenen sich neben Vintage Bildern aus Afrikanische Masken.

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