Kaum eine Gefährdung weckt so viele Ängste wie ein Brand in den eigenen vier Wänden. Brandmelder und Feuerlöscher sind zwar nützlich und sinnvoll, den Ausbruch eines Feuers verhindern sie jedoch nicht.
Im besten Falle lassen sich die Ausbreitung und damit der Schaden bei Personen und Sachwerten eindämmen. Wer dagegen beim Hausbau auf den Traditionsbaustoff Ziegel setzt, ist auf dem richtigen Weg, denn dieser Wandbaustoff geht bei seiner Herstellung im wahrsten Sinne durchs Feuer.
Foto: djd/Poroton
Deshalb wird das Naturmaterial Ton extrem widerstandsfähig und als nicht brennbar – also in der Baustoffklasse A1 – eingestuft. Außen- und Innenwände aus Tonziegeln halten einer starken Brandlast stand und sichern den Fluchtweg.
Nicht umsonst wurden nach verheerenden Stadtbränden in früheren Jahrhunderten Häuser aus Holz durch massive Backsteinbauten ersetzt. Und da hochwärmedämmende Ziegel ihre Dämmstofffüllung innen tragen, ist ein sogenannter Brandüberschlag von einem Stockwerk zum anderen ebenfalls kein Thema.
Zudem belohnen Versicherungen Bauherren für die Wahl eines mineralischen Wandbaustoffs. Da Häuser nach Bauartklassen eingestuft werden, kann die Versicherungsprämie bei einem Ziegelhaus günstiger ausfallen als beispielsweise bei sogenannten Holzskelettkonstruktionen.
Für die meisten Bauherren ist der Hausbau ein einmaliges Erlebnis, daher kommt es auf eine sorgfältige Planung an. Schon zu Beginn stellt sich die Grundsatzfrage nach dem Haustechnikkonzept und dem richtigen Baustoff. Er muss vor Witterung schützen, das Haus tragen und ein angenehmes Raumklima ermöglichen.
In der kalten Jahreszeit zieht es die Menschen ins Kuschlig-Warme. In einem Ziegelhaus macht sich spätestens jetzt bemerkbar, wie gut der winterliche Wärmschutz funktioniert. Denn der massive Wandbaustoff Ziegel hält die Wärme im Gebäude.
Ziegel aus gebranntem Ton stellen ein langlebiges Naturprodukt dar, das auch nach Jahren noch mit leuchtenden Farben wie am ersten Tag überzeugt. Vor allem Pflasterklinker sind bei der Gestaltung der Flächen rund ums Haus besonders beliebt. Eine große Farbpalette, viele verschiedene Formate sowie unterschiedliche Verlegeformen versprechen kreative Möglichkeiten, Gartenwege, Garagenzufahrten…
Die KfW-Förderbank aktualisiert zum 1. April 2016 ihr Angebot: der Förderhöchstbetrag pro Wohneinheit steigt auf 100.000 Euro. Auslaufen wird der bisherige Standard KfW-Effizienzhaus 70, übrig bleiben die Standards 55 und 40. Neu eingeführt wird der Standard 40 Plus, dafür muss ein wesentlicher Teil des Energiebedarfs unmittelbar am Gebäude erzeugt und…
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