Sonntag , 16. Dezember 2018
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5 Stolperfallen bei der Finanzierung eines Eigenheims

Finanzierung eines Eigenheims – Wer sich den Traum vom Eigenheim – ganz egal ob Haus oder Wohnung – verwirklichen möchte, der wird das Projekt aber nur realisieren können, wenn ein Kredit aufgenommen wird. Aufgrund der Tatsache, dass eine Immobilienfinanzierung erst nach zwei oder drei Jahrzehnten vollständig getilgt ist, sollte man im Vorfeld daher diverse Faktoren berücksichtigen. Denn auch wenn der Leitzins aktuell bei 0,0 Prozent liegt und die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank auch in den kommenden Monaten (oder sogar Jahren) fortgesetzt werden wird, so bedeutet das aber noch lange nicht, dass auch von Seiten der Banken attraktive Konditionen angeboten werden. Genau deshalb ist es extrem wichtig, dass man im Vorfeld einen Kreditvergleich durchführt.

Stolperfallen bei der Finanzierung eines Eigenheims - Foto: Pixabay
Stolperfallen bei der Finanzierung eines Eigenheims – Foto: Pixabay

Es gibt verschiedene Seiten, die Informationen über Hausfinanzierung liefern. Ein Ratgeber ist aber auch nicht immer ausreichend, denn es ist besser, wenn man sich auch einen Überblick über die Zahlen verschaffen kann. Beispielsweise bei baufi24 kann man dank dem Finanzierungsrechner unverbindlich Hausfinanzierung berechnen und diese mit über 300 Finanzierungsanbieter vergleichen.

Stolperfalle Nummer 1: Zu wenig Eigenkapital

Auch wenn es ein paar Banken gibt, die heutzutage schon eine sogenannte Vollfinanzierung anbieten, so ist es dennoch ratsam, wenn der Eigenkapitalanteil zwischen 10 Prozent und 20 Prozent beträgt. Mit dem Eigenkapital sollten nämlich die anfallenden Nebenkosten – dazu gehören etwa die Kosten für den Notar, die Grunderwerbssteuer oder auch eine etwaige Maklerprovision – bezahlt werden. Je höher der Eigenkapitalanteil ist, umso besser sind auch die Konditionen der Bank. Zudem muss bei einem hohen Eigenkapitalanteil nur eine geringere Kreditsumme beantragt werden – das hat natürlich positive Auswirkungen auf die Kreditlaufzeit und/oder auch auf die monatlichen Raten.

Stolperfalle Nummer 2: Die fehlende Flexibilität

Wichtig ist, dass man flexibel bleiben kann. Das heißt, man sollte mit der Bank derart verhandeln, sodass Sondertilgungen kostenlos möglich sind – wer nämlich den Kredit in unregelmäßigen Abständen mit höheren Beträgen bedienen möchte, der kann die Laufzeit verkürzen oder mitunter auch die monatliche Ratenhöhe reduzieren.

Stolperfalle Nummer 3: Nebenkosten können für eine böse Überraschung sorgen

Die Nebenkosten sollten, wie bereits erwähnt, mit dem Eigenkapitalanteil bezahlt werden. Doch wie hoch können die Nebenkosten werden? In der Regel spekuliert man mit 10 Prozent – jedoch ist es ratsam, mit 15 Prozent zu rechnen, um am Ende keine böse Überraschung zu erleben. Beträgt der Kaufpreis 250.000 Euro, so muss der Käufer mit Nebenkosten zwischen 25.000 Euro 37.500 Euro rechnen. Nebenkosten fallen etwa für den Makler, den Notar auch oder für die Eintragung im Grundbuch an.

Stolperfalle Nummer 4: Das Ignorieren alternativer Baufinanzierungsmodelle

Wer der Meinung ist, es darf nur der Kredit von der Hausbank werden, sodass man auf einen Kreditvergleich verzichtet und sich somit auch keinen Überblick verschafft, welche Konditionen von anderen Banken angeboten werden, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht das bestmögliche Kreditangebot unterfertigen können. Zudem fehlen auch sodann die etwaigen Alternativen: So gibt es beispielsweise interessante KfW-Förderdarlehen oder auch diverse Förderungen, die immer wieder von Seiten des Staats zur Verfügung gestellt werden. Man sollte sich also nicht nur auf den Kredit konzentrieren, sondern auch alternative Finanzierungsmodelle nutzen, um die Kosten senken zu können.

Stolperfalle Nummer 5: Keine Rücklagen

Rücklagen sind wichtig! - Foto: skitterphoto / Pixabay.
Rücklagen sind wichtig! – Foto: skitterphoto / Pixabay.

Zu glauben, am Ende sind nur der Kaufpreis inklusive den Nebenkosten zu zahlen, der irrt – immer wieder können „Kleinigkeiten“ auftreten, die ebenfalls Geld kosten. Da immer wieder Reparaturen am Haus oder auch am Auto möglich sind, die zudem teuer werden können, sollte man auf Rücklagen zurückgreifen können.

 

Veröffentlicht von:

Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche ist Gründer von Bauen-Wohnen-Aktuell.de und schreibt über die Baubranche, Baumessen, Erneuerbare Energien beim Hausbau, Modernisierung und stellte gerne Innovationstreiber im Portrait vor. Er ist als Journalist Mitglied im DPV Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V. / Mitgliedsnummer: DE-537932-001 / Int. Press-Card: 613159-537932-002. Er ist unter redaktion@bauen-wohnen-aktuell.de in der Redaktion erreichbar.

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