Sonntag , 16. Dezember 2018
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Klima in Räumen individuell verändern

Das perfekte Klima wird es wohl nie für alle geben. Zu individuell sind da die Vorstellungen und Ansprüche. Auf die Temperaturen und die Wetterlage draußen haben wir Menschen – zum Glück – noch keinen großen Einfluss. Aber immerhin ist es uns möglich, Einfluss auf das Klima in geschlossenen Räumen zu nehmen. Wenn es in der warmen Jahreszeit zu Höchsttemperaturen kommt, lässt es sich oft besser drinnen als draußen aushalten und, wenn es draußen kalt wird, kann man es sich drinnen angenehm warm machen.

Das liegt zum einen an den teilweise gut isolierten Häusern und zum anderen auch daran, dass man sic dank verschiedener Heiz- und Kühlmethoden das gewünschte Klima schaffen kann. Zum Wärmen gibt es Heizungsanlagen oder/und Kamine und Kaminöfen, die nach wie vor wegen der meist als angenehmer empfundenen Wärme und der gemütlichen Ausstrahlung immer noch sehr beliebt sind. Wenn die Temperaturen im Sommer hochklettern, muss man schauen, wie man für Abkühlung sorgen kann. Für manche ist es die einfachste Lösung, Ventilatoren laufen zu lassen. Die kühlen aber nicht wirklich, sondern bringen nur die warme Luft in Bewegung.

Um wirklich für Abkühlung der Innenluft zu sorgen, muss man schon zu anderen Geräten greifen. Oft sind es dann die Klimaanlagen, die die erhoffte Abkühlung bringen können, wenn sich die Hitze in der Wohnung oder im Haus im Sommer erst einmal festgesetzt hat. In diesem Bereich gibt es einige Unterschiede unter den Anlagen und nicht alle sind auch für jeden geeignet. Wer sich also gerne so eine Klimaanlage anschaffen möchte, sollte schon die Unterschiede und Merkmale kennen, damit man dann auch tatsächlich die richtige Lösung für sich persönlich herausfinden kann. Von daher ist es vielleicht zunächst wichtig zu wissen, welche Aufgabe eine Klimaanlage erfüllen soll.

Die Aufgaben einer Klimaanlage

In erster Linie soll eine Klimaanlage die gewünschten Räume oder auch nur den gewünschten Raum auf eine bevorzugte Temperatur herunterkühlen. Ideal ist es, wenn dabei der Unterschied zwischen Außen- und Innentemperatur nicht höher als bei ungefähr fünf bis sechs Grad liegt. Vor einem Kauf ist es daher wichtig, dass zuerst die sogenannte Kühllastrechnung von einem Fachmann durchgeführt wird, damit die gewünschte Raumkühlung auch erreicht werden kann. Dabei wird der individuelle Kühlbedarf abhängig von Raumvorgaben, Sonneneinstrahlung, Wärmequellen und anderen Faktoren errechnet und man kann so die Auswahl des passenden Gerätes wesentlich vereinfachen. Heutzutage können die modernen Klimaanlagen weitaus mehr leisten als nur einfach zu kühlen. Einige Geräte filtern die Luft in den Räumen und regulieren auch die Feuchtigkeit darin. Das hat den Vorteil, dass durch die Entfeuchtung der Luft und durch das Filtern von Staub und Pollen durch die Klimaanlage das Infektionsrisiko in den eigenen vier Wänden vermindert werden kann – somit können entsprechende Geräte auch teilweise die Funktion von Luftreinigern mit übernehmen.

Unterschiedliche Modelle

Die mobile Klimaanlage, auch Monoblock- und Splitgerät genannt. Diese Geräte gibt es in verschiedener Ausführung. Wenn man sie mit einem Abluftschlauch wählt, ist die Handhabung recht simpel. Diese Monoblockgeräte sind recht klein, kompakt und deswegen praktisch. Für die Inbetriebnahme genügen eine Steckdose und ein Fenster, das gekippt werden kann. Die benötigte Kühlfläche und die Wärmeableitung befinden sich zusammen in diesem Gerät. Dazu kommt, dass man die Anlage dank Rollen, einfach und bequem von Raum zu Raum schieben kann. Man muss dabei nur beachten, dass bei dieser Methode die Raumwärme durch einen ca. zehn Zentimeter dicken Schlauch durch das geöffnete Fenster nach draußen abgeführt wird. Dadurch kann aber wieder warme Frischluft in die Räume hineinströmen. Ein Kreislauf aus Aufheizen und Abkühlen entsteht, der Energie kostet. Manche Geräte können zudem recht laut sein. Ein Vergleich unter den verschiedenen Geräten ist daher sehr wichtig.

Bei den mobilen Splitgeräten dagegen gibt es ein zusätzliches Außengerät. Das bildet die Verbindung nach draußen. Bei dieser in zwei Teile ausgelegten Variante handelt es sich um ein Innengerät, welches die warme Luft ansaugt und filtert und einen im Freien aufgestellten Kühlkompressor. Beide Geräte der mobilen Klimaanlage sind durch einen dünnen aber gut isolierten Schlauch verbunden. Durch ihn werden die elektrische Leitung und auch das Kältemittel geführt, welches die Wärme abtransportiert. Hier muss man nur wissen, wo man das Außengerät platzieren kann.

Klimaanlagen mit ihren Wärmetauschern im Hinterhof. Foto: Tumisu / Pixabay.
Klimaanlagen mit ihren Wärmetauschern im Hinterhof. Foto: Tumisu / Pixabay.

Die festinstallierten Klimaanlagen

Eine festinstallierte Klimaanlage wird als die effektivere im Vergleich zu den mobilen Geräten gesehen. Die Kühlleistung soll allgemein höher sein (besonders in größeren Räumen). Aber man muss auch wesentlich mehr Geld dafür ausgeben und dazu kommen noch die Kosten für die Installation. Denn bei diesen Klimageräten werden die Innen- und auch Außengeräte fest im Haus oder in der Wohnung eingebaut. Wobei es bei den Innengeräten Decken- und Wandgeräte gibt. Dazu kann man auch Klimaanlagen bekommen, die auch mehrere Zimmer herunterkühlen können. Das sind die Multi-Splitgeräte. Diese haben ein Außenteil mit mehreren daran angeschlossenen Innengeräten.

Veröffentlicht von:

Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche ist Gründer von Bauen-Wohnen-Aktuell.de und schreibt über die Baubranche, Baumessen, Erneuerbare Energien beim Hausbau, Modernisierung und stellte gerne Innovationstreiber im Portrait vor. Er ist als Journalist Mitglied im DPV Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V. / Mitgliedsnummer: DE-537932-001 / Int. Press-Card: 613159-537932-002. Er ist unter redaktion@bauen-wohnen-aktuell.de in der Redaktion erreichbar.

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