Samstag , 17. November 2018
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Heizkosten intelligent sparen

Noch ist es Draußen Nass und Kalt. Die Heizungen werden hochgedreht. Im Kaminofen brennt ein gemütliches Feuer. Damit man auch im nächsten Winter nicht frieren muss, sollte man einige Tipps zum Thema Energiesparen und intelligentes Heizen befolgen. Mit einer Heizungsmodernisierung bzw. einer Heizungsoptimierung spart man eine Menge Heizkosten.

Heizkosten sparen

Eine veraltete Heizungspumpe ist Stromfresser Nummer eins im Haushalt. Mit dem Austausch der veralteten Heizungspumpe gegen eine neue, hocheffiziente Heizungspumpe spart man bis zu 80% Energie ein. Ein Austausch der alten Heizungspumpe dauert für den Fachmann in der Regel nur eine halbe Stunde. Mit dem Austausch der Pumpe und einem hydraulischen Abgleich, spart man nicht nur Geld, sondern wird vom Staat auch noch belohnt. Bis zu 30% Bezuschussung kann man sich im Fall eines Heizpumpentausches sichern. Effizient, besonders sparsam und schadstoffarm ist aber auch das Heizen mit Gas. Bio Gas schont die Umwelt und natürliche Ressourcen. Viele Blockheizkraftwerke (BHKW) nutzen Gas als Brennwertstoff. Die Kombination einer modernen Hybridheizung mit Gas-Brennwertkessels und einer Solarthermie sowie wasserführende Kaminöfen, schaffen alle Möglichkeiten einer effizienten und wirtschaftlichen Gasheizung. Die Modernisierung der Gasheizung zahlt sich in der Regel bereits schon nach kurzer Zeit aus.

Die BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) unterstützt und fördert Heizungsmodernisierer mit attraktiven Zuschüssen, wenn diese auf erneuerbare Energien setzen.

Erneuerbare Energien

Foto: Bildarchiv ARKM

Zu den erneuerbaren Energien zählt die Stromgewinnung vorwiegend aus Sonne und Wind. Eine Solarthermie zählt z.B. dazu. Strom und Wärme werden aber auch in Biomasseanlagen (Pelletöfen) und Wärmepumpen erzeugt. Sonne, Wind und Erdwärme stehen uns nahezu unbegrenzt zur Verfügung. Verschiedene Anlagen sind problemlos miteinander zu kombinieren und sorgen so für klima- und umweltfreundliche Wärme im Haus. Günstig heizen mit erneuerbaren Energien ist weitaus einfacher als gedacht.

Die Wärme kommt heute mal von oben

Durch die Heizungsoptimierung hat man nun ja schon einiges an Heizkosten gespart. Nun möchte man sich ja auch noch an der neu errungenen, günstigen Wärme stilvoll erfreuen. Der veraltete Rippenheizkörper ist längst out und moderneren Heizkörpern gewichen. Ganz Aktuell sind Deckenheizungen. Aber auch Wand- und Flächenheizungen sowie selbstverständlich auch die Fußbodenheizungen, sind längst in die Haushalte eingezogen. Flächenheizungen benötigen nur niedrige Vorlauftemperaturen und können daher gut mit Heizsystemen betrieben werden, die erneuerbare Energiequellen nutzen. Das spart nicht nur Energie. Flächenheizungen haben einige Vorteile zu bieten. Mit dem Einsatz der Flächenheizung kehrt im Winter nicht nur eine wohlige Wärme ins Haus ein, im Sommer bei glühenden Temperaturen kühlt die Flächenheizung die Wohnräume auf eine angenehme Temperatur. Die Zeiten der „Wollmäuse“ gehören mit einer Flächenheizung der Vergangenheit an.

Wertvolle Tipps rund um das Thema “Heizkosten sparen” bekommt man unter http://www.intelligent-heizen.info.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Bauen-Wohnen-Aktuell.de an. Sie schreibt als Journalistin über Hausbau, Inneneinrichtung, Energiesparen, Gartengestaltung, Pflanzen und Haustiere, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@bauen-wohnen-aktuell.de

One comment

  1. Die Wärmebrücken sind die größten Wärmefresser im Haus! Wir haben mit meinem Mann so eine Enttäuschung erlebt, als wir vor zwei Jahren eine teure Stromheizung installiert haben, und, obwohl es im Winter viel wärmer war, haben wir entdeckt, dass die ungedämmten Wände kälter waren als die Fensterrahmen und haben angefangen zu schimmeln!
    Im Kemmler Baumarkt hat der Fachverkäufer uns erklärt, dass unsere (auch frisch ausgetauschten) Fenster anscheinend wenige oder gar keine Wärmebrücken hatten, und die Wände doch! Das hieß für uns damals, dass wir das Haus komplett dämmen lassen mussten. Im Sockelbereich haben wir uns die Wärmedämmung sparen können: da sind immer noch die alten Fenster mit Holzrahmen im Einsatz. Obwohl (wie es uns seitens Kemmler gesagt wurde), die Dämmung im Kellerbereich sehr empfehlenswert ist.

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