Donnerstag , 21. Oktober 2021
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Holz: Erneuerbare Energie aus der Region

(akz-o) Holz ist ein nachhaltiger Energieträger aus heimischen Wäldern. Heizen mit Holz steht für kurze Transportwege, es stärkt die regionale Wirtschaft und ist zudem umweltfreundlich und preiswert. In Sachen Klimaschutz bietet eine Holzheizung viele Vorteile. Denn bei der Verbrennung von Holz wird nur so viel CO₂ freigesetzt wie der Baum während seines Wachstums aufgenommen hat. Wird eine Holzheizung zudem mit einer solarthermischen Anlage kombiniert, lassen sich weitere Effizienzpotenziale heben.

Dauerhaft kostengünstig

Foto: babybamboostudio/fotolia.com/vme/akz-o
Foto: babybamboostudio/fotolia.com/vme/akz-o

Ob Neubau oder Modernisierung: Heizen mit Holz ist überaus wirtschaftlich. Auch wenn die Anschaffungskosten für eine Biomasseheizung über denen einer Gas- oder Ölheizung liegen: Bei den Betriebskosten ist man mit einer Biomasseheizung auf der sicheren Seite. So sind die Preise für Holzpellets seit Jahren stabil.
Zudem sind Bauherren gesetzlich verpflichtet, den Wärmebedarf ihres Neubaus anteilig aus erneuerbaren Energien zu decken. Mit einem modernen Holzheizkessel wird diese Vorgabe eingehalten. Und die Investitionskosten bezuschusst der Bund durch verschiedene Förderprogramme, die seit Jahresbeginn noch attraktiver sind.

Attraktive Zuschüsse vom Staat

Das Marktanreizprogramm für Erneuerbare Energien fördert den Einbau einer Biomasseheizung je nach Technik mit einem Zuschuss zwischen 2.000 Euro und 5.250 Euro. Diese Summe erhöht sich seit dem Jahresbeginn noch einmal um 20 Prozent, wenn dabei eine ineffiziente Öl- oder Gasheizung ersetzt wird. Eine zusätzliche Förderung erhält, wer zudem gleichzeitig seine Heizungsanlage insgesamt optimiert und/oder mit einer Solarwärmeanlage kombiniert.
Der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e.V. (BDH) hat die aktuellen Förderangebote übersichtlich in einer Broschüre zusammengefasst. Sie steht zum kostenlos Download bereit unter: www.bdh-koeln.de.