Dienstag , 28. Juni 2022
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Der Traum vom eigenen Haus – Mieten oder kaufen?

Viele Menschen haben den Traum irgendwann mal ein eigenes Haus zu besitzen. Die Sehnsucht nach Unabhängigkeit, viel Platz, Natur und Abstand von der Großstadthektik ist leicht nachzuvollziehen. Von der Idee bis zur Umsetzung ist es jedoch ein weiter Weg, der voller wichtiger Entscheidungen steckt.

Ortswechsel? Dorf? Stadtrand?

Gerade Stadtmenschen haben oft das Bedürfnis das Landleben kennenzulernen. Raus aus dem Trubel, ein eigener Garten, die Kinder sollen in ländlicher Idylle aufwachsen – doch genau an dieser Stelle ist eine reifliche Überlegung wichtig.

Ein Umzug von der Stadt in einen kleinen Ort ist ein großer Schritt. Oft ist ein Haus am Stadtrand eine passendere Lösung. Man bleibt flexibler was die täglichen Dinge angeht – Arbeitsplatz, Schule etc. müssen vielleicht nicht extra gewechselt werden und Besorgungen lassen sich einfacher erledigen. Der Wunsch nach Ruhe lässt sich mit einem eigenen Garten auch hier realisieren.  Für die Entscheidung des zukünftigen Wohnortes hilft eine Prioritätenliste. Was ist wichtig für mich, welchen Arbeitsweg nehme ich in Kauf usw. – Ist diese grundsätzliche Frage geklärt, geht es um die Frage: bauen, kaufen, mieten?

Kaufen oder mieten? Vor- und Nachteile

Bevor man sich nach einer passenden Immobilie oder einem Grundstück umgucken kann, sollte eine weitere wichtige Frage beantwortet werden. Neben einer großen Auswahl an Angeboten bekommt man heute übrigens auf Immobilienportalen, wie zum Beispiel: http://www.immowelt.at/immobilien/immosuchedetail.aspx?geoid=10307 auch viele Tipps und Ratschläge zu allem rund um das Thema Immobilienkauf, Miete und mehr. Hier kann man praktischerweise auch regional suchen. Egal ob Tirol oder ein kleines Bergdorf – Angebote und Infos sind für Mieter und Hauskäufer durchaus interessant.

Im ersten Moment denken viele sicher zuerst über einen Hauskauf oder Hausbau nach, doch auch die Hausmiete hat ihre Vorteile. Flexibilität steht an oberster Stelle, denn sollte irgendwann doch noch mal der Wohnort gewechselt werden, dann lässt sich das so leichter realisieren. Gerade im Alter ist es oft beschwerlich „auf dem Lande“ zu wohnen und so ziehen viele ältere Menschen oft wieder zurück in die Stadt. Natürlich lässt sich auch der Wiederverkauf eines Eigenheims organisieren. Für viele Menschen ist die Flexibilität damit jedoch eingeschränkt. Auch muss sich der Mieter bei der Instandhaltung des Hauses kaum Gedanken machen, denn diese wird größtenteils, wie bei einer Mietwohnung auch, vom Vermieter übernommen.

Ein Eigenheim ist dem zu empfehlen, der vorhat mindestens zehn Jahre an einem Ort zu wohnen. Doch auch hier gibt es einige finanzielle Hürden, die nicht jedem von Anfang an klar sind. Grunderwerbssteuer, Notargebühren und weitere Finanzierungskosten – schon das allein macht mehr als zehn Prozent der Summe des Hauspreises aus. Bei einem eventuellen Wiederverkauf gehen diese Summen möglicherweise verloren. Auch bei den Nebenkosten zahlt man kräftig drauf. Im Vergleich zur Miete sind es oft bis zu 100 Euro mehr, die pro Monat bei Hausbesitzern fällig werden. Für den Hauskauf sprechen allerdings auch einige Dinge. Schließlich ist eine Immobilie eine Wertanlage und somit auch eine gute Altersvorsorge. Wer ein Haus sein eigen nennen kann, besitzt hohe Gestaltungsfreiheit und kann sich sein Eigenheim größtenteils so gestalten, wie er es sich vorstellt. Als Mieter ist man da eher eingeschränkt. Das Eigenheim bietet Sicherheit vor steigenden Mieten und unberechenbaren Vermietern.

Alles in allem hängt die Entscheidung immer auch von finanziellen Gegebenheiten ab. Grundsätzlich ist es erst ab einem Eigenkapital von 20 bis 35 Prozent empfehlenswert den Schritt zum Kauf zu wagen. Aber viele Hausbesitzer schaffen es auch mit geringerem Eigenkapital. Hier sollte man sich unbedingt immer auch von der Bank des Vertrauens beraten lassen.

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