Montag , 3. August 2020
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Die Tür fällt zu und man hat sich ausgesperrt – was nun?

Jeder hat diese Situation sicherlich mindestens einmal im Leben schon erlebt. Man hält einen kurzen Plausch mit dem Nachbarn auf dem Flur am Morgen beim Holen der Post aus dem Briefkasten. Es zieht ein leichter Windstoß durchs Treppenhaus und schwupps rast die Türe ins Schloss und fällt meist mit einem lauten Knall zu. So schnell wie sie zugeflogen ist, erkennt man auch schon die äußerst unangenehme Lage. Womöglich steht man im Bademantel vor verschlossener Wohnungstüre oder schlimmer noch, in der Wohnung brutzelt das essen auf dem Herd, oder das Baby schläft noch friedlich beim Mittagsschlaf. Je nach Sachlage und Situation muss dringend gehandelt werden. Doch wenn kein Zweitschlüssel zur Hand ist oder nicht zur Verfügung steht, hilft in der Regel nur noch der Schlüsseldienst vor Ort. Manchmal jedoch kann man sich aber auch selbst helfen und das Schluss selbst wieder öffnen.

Selbst ist der Mann oder die Frau

Wer sich in solchen unangenehmen Situationen selbst helfen kann, ist klar im Vorteil. Denn das Ordern des Schlüsseldienstes wie auch die möglichen Kosten fürs Auswechseln des Schlosses können richtig ins Geld gehen. Allerdings gibt es auch durchaus Anbieter mit fairen / transparenten Konditionen, wie etwa dieser Schlüsseldienst in Peine. Man kann aber auch selbst tätig werden und sogar ein Schloss schnell öffnen und die Türe wieder aufsperren, wenn es sich um ein einfaches Fabrikat handelt und man die richtigen Tricks und Hilfsmittel parat hat. Dazu bedarf es etwas Übung und Geschick und aber auch das passenden Schließsystem. Denn nicht alle Schlösser lassen sich auf Anhieb mit Leichtigkeit öffnen.

Schlüsseldienste vor Ort

Wer einen Schlüsseldienst ordern muss, sollte sich zunächst schnell informieren, welcher in der unmittelbaren Nähe ist und auch mit welchen Kosten man rechnen muss. Denn handelt es sich um Abendstunden, oder Nachtstunden oder an Wochenendtagen, dann sollte man unter der Rubrik Aufschlag und Sonderkosten und Zuschläge für Nacht und Wochenendtätigkeiten und Einsätze genauer hinschauen. Hier kann sich der vermeintlich schnelle und simple Einsatz als äußerst kostspielig herausstellen. Die Konditionen einzelner Anbieter sind derweil sehr unterschiedlicher Natur und setzen sich aus ganz verschiedenen Berechnungen zusammen. Wenn es nicht um Sekunden geht und dass die Türe so schnell wie möglich geöffnet werden muss weil Kinder im Haushalt sind oder Ähnliches, sollte man sich trotz misslicher Lage dennoch Angebote einholen können und dann erst den jeweiligen Schlüsseldienst ordern und bestellen.

Vorsorge treffen

Wenn man sich aus der eigenen Wohnung ausgesperrt hat kommt oftmals nur der Schlüsseldienst in Frage um wieder in seine 'Wohnung zu kommen.
Bild von Uwe Baumann auf Pixabay

Der obligatorische Zweitschlüssel einer Wohnung sollte im Idealfall nicht in der Wohnung selbst schlummernd in der Schublade liegen. Denn das nutzt recht wenig, wenn die Türe ins Schloss fällt und man sich ausgesperrt hat. Hier ist es immer ratsam entweder den zweiten Haustürschlüssel der Hausverwaltung zu geben, oder dem Hausmeister, oder der Nachbarin des Vertrauens, bei den Eltern, die in der unmittelbaren Nähe wohnen. Oder noch einfacher: Der Ehegatte, oder die Partnerin hat einen parat. Das Deponieren des Schlüssels unter dem Blumentop, der Fußmatte oder am oberen Türrahmen ist nicht wirklich empfehlenswert. Denn diese Verstecke sind die ersten, die Einbrecher und Diebe kontrollieren, um einen Wohnungsschlüssel heranzukommen und dann ins Innere eindringen zu können. Hausverwaltung und Hausmeister haben in der Regel sogar den dritten Wohnungsschlüssel für Notfällen parat und können oftmals Dank der gängigen Nähe zum Wohnobjekt selbst schnell an Ort und Stelle sein, die Türe wieder aufschließen und den Schlüssel solange zur Verfügung stellen, bis ein neuer Schlüssel nachgemacht ist, oder das Schloss ausgewechselt wurde.

Gleichzeitig sollte man aber auch nicht zu locker mit der Herausgabe von Zweitschlüsseln umgehen und auch entsprechende Vorsorge in Sachen Einbruchsschutz treffen. Hier sind je nach Wohnung / Haus unterschiedliche Maßnahmen erforderlich und angebracht. Was viele Haus- und Wohnungseigentümer dabei nicht wissen: Es gibt auch eine staatliche Förderung für Einbruchschutz, sodass Teile der Kosten übernommen werden könnten.

Muss immer gleich ein Schloss ausgewechselt werden?

Grundsätzlich nicht. Denn in der Regel lassen sich etliche Sicherheitsschlösser zwar nicht so einfach knacken, doch in der Regel sind Zylinderschlösser der einfacheren Sorte fast alle leicht zu öffnen. Das Aufbrechen mit viel Körpereinsatz und Gewalt bei Schlössern, die nicht so einfach zu öffnen sind, hinterlässt hingegen nicht selten deutlich sichtbare Spuren. Nicht selten müssen sogar im Anschluss Holm und Rahmen der Türe selbst erneuert und ausgewechselt werden. Hier ist der Einsatz der Profis in Sachen Schlüsseldienst von Nöten, die wissen, wie es geht und sich professionell vorpirschen und herantasten können. Oftmals reicht aber das einfache Aufbrechen aus, um die Türe mit samt dem bestehenden Schließsystem retten und weiterhin nutzen zu können.