Donnerstag , 14. November 2019
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Die Vorzüge eines Wintergartens

Vieles spricht dafür, sich einen Wintergarten anzuschaffen. Hauptsächlich schafft er zusätzlichen Wohnraum, ist meist optisch ein Highlight, bringt zusätzliche Helligkeit und einen verbesserten Lichteinfall in die eigenen vier Wände. Dazu lässt er sich hervorragend für Verschiedenes nutzen. Man kann also sagen, wer sein Wohneigentum mit einem Wintergarten ausstattet, erhält dadurch zahlreiche Vorteile, die dann das Leben zuhause schöner und auch komfortabler machen können.

Was viele Menschen besonders an Wintergärten zu schätzen wissen, ist die Verbindung von komfortablem Wohnen mit der direkten Nähe zu der Natur. Es handelt sich dabei gleichermaßen um funktionale und optische Elemente für eine Bauerweiterung, die dabei überwiegend aus Glas bestehen. Neben den bereits schon erwähnten möglichen positiven Eigenschaften von Wintergärten, erhält man die zusätzliche Möglichkeit, Pflanzen geschützt überwintern zu können.

Ein paar allgemeine Informationen zum Wintergarten

Bild von Patrick Turban auf Pixabay

Bei einem Wintergarten handelt es sich um einen Anbau an ein bereits bestehendes Gebäude oder auch um ein selbstständiges Bauwerk. Das Dach und die Seitenwände bestehen hauptsächlich dabei aus Glas. Hier bei uns in Deutschland ist eine Ausrichtung des Wintergartens gen Süden empfehlenswert, damit man die Einstrahlung der Sonne optimal nutzen kann. Ein Wintergarten kann als Wärmepuffer zwischen dem Wohnhaus und der kalten Außenluft wirken. Voraussetzung ist natürlich, er ist auch mit dem Wohnhaus verbunden. Dabei muss man aber auch berücksichtigen, dass wegen der großen Glasflächen einiges an Wärme verloren gehen kann. Das ist mit ein wichtiger Grund dafür, einen Wintergarten von einem Fachmann planen und bauen zu lassen. Dieser ist in der Lage, den Energieverlust zu minimieren. Wenn der Wintergarten richtig konstruiert ist, kann dieser die Möglichkeit bieten, den sogenannten Glashauseffekt zu nutzen. Das ermöglicht die Überwinterung von vielen Pflanzen, die sonst ohne diesen Schutz wahrscheinlich eingehen würden. Bei dem Glashauseffekt nutzt man die Energie der Sonne zum Aufheizen der Innenluft, ohne eine konventionelle Heiztechnik zu benötigen. Es besteht ein Unterschied zwischen Wintergärten, Gewächshäusern (diese werden für die professionelle Pflanzenzucht genutzt) und auch überdachten Terrassen mit einem seitlichen Windschutz. Viele interessante Angebote zum Thema Wintergarten findet man übrigens auch unter dem vor-stehenden Link.

Die unterschiedlichen Bauarten

Damit es wirklich passt ist es wichtig, dass man zu Beginn festlegt, welche Bauart eines Wintergartens am besten den eigenen Bedürfnissen entspricht. Dabei sollte man herauszufinden, ob dafür eher ein Kaltwintergarten oder ein warmer Wintergarten besser geeignet ist.

Der Kaltwintergarten wird, wie man vielleicht schon am Namen erkennen kann, nicht beheizt. Er ist dadurch günstiger als der warme Wintergarten und eignet sich sehr gut dafür, dass Pflanzen darin ideal überwintern können. Man muss aber auch sagen, dass dieser nicht so stabil sein wird und eher zur Kondenswasser- und Schimmelbildung neigt. Er kann zwar einen zusätzlichen Aufenthaltsbereich für den Frühling und den Herbst bieten, wird aber nicht als zusätzliche Wohnfläche für den Winter taugen.

Das sieht bei einem warmen Wintergarten schon etwas anders aus. Dieser wird deswegen auch als Wohn-Wintergarten bezeichnet, weil man ihn ganzjährig auf über 19 Grad Celsius erwärmen kann und er dadurch natürlich zu jeder Jahreszeit bewohnbar ist. Damit das so ist, muss ein Wohn-Wintergarten auch besser isoliert werden (zum Beispiel mit einer Mehrfachverglasung). Auch muss er dann höhere Anforderungen in Hinsicht auf die Energieeinsparung und Baugenehmigung erfüllen. Wenn es einem schwer fällt, eine Entscheidung zwischen beiden Varianten zu treffen, kann man auch über einen temperierten Wintergarten nachdenken. Der temperierte Wintergarten wird dann in der kalten Jahreszeit etwas beheizt (nur nicht auf Wohntemperatur), damit Pflanzen darin überleben können.

Die besonderen Vorzüge

Als erstes kann man sicherlich den zusätzlichen Wohnraum nennen. Dieser ist sicherlich recht exklusiv und bietet sich hervorragend für die entspannten Stunden in trauter Zweisamkeit oder für eine Feier an. Ein Wintergarten begeistert dabei durch sein besonderes Flair. Wenn er richtig ausgestattet ist (zum Beispiel mit Heizung, Lüftungsanlage, Sonnenschutz), kann der Glasanbau das ganze Jahr über genutzt werden und das sogar noch mit einem angenehmen Raumklima. Zudem gehört ein Wintergarten wohl mit zu den Staub-freisten Räumen im Haus, was ihn z.B. auch zu einem idealen Aufenthaltsort für Betroffene von Hausstaubmilben-Allergien macht. Das bedeutet, dass es im Sommer nicht zu heiß und im Winter nicht zu kalt wird. Also im Ganzen einfach ein Ort zum Wohlfühlen.

Das er für Pflanzen ein idealer Platz sein kann, wurde bereits schon erwähnt. Betonen kann man noch, dass man mit einem Wintergarten wegen des Glashauseffekts die Sonnenenergie passiv nutzen kann. Außerdem stellt ein Wintergarten durchaus auch eine Steigerung des Immobilienwerts dar, da er aus jedem Haus eine kleine Besonderheit machen kann und zudem die nutzbare Wohnfläche vergrößert. Diese höhere Exklusivität und die größere Nutzfläche sind es, was sich so positiv auf den Immobilienwert auswirken kann. Wenn der Wintergarten richtig geplant wird, lässt er sich so gestalten, dass die Vorteile, die den Besitzern am wichtigsten erscheinen, hauptsächlich in Erscheinung treten.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Bauen-Wohnen-Aktuell.de an. Sie schreibt als Journalistin über Hausbau, Inneneinrichtung, Energiesparen, Gartengestaltung, Pflanzen und Haustiere, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@bauen-wohnen-aktuell.de

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