Sonntag , 5. Februar 2023
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In das eigene Heim zu investieren lohnt sich immer

Beim Sparen an die nächste Generation denken – das wollen viele bei der Vorsorge für die Zukunft. Doch welche Geldanlage lohnt sich heute wirklich noch? Tobias Schellenberger, Geschäftsführer des IVPU – Industrieverband Polyurethan-Hartschaum e.V., erklärt, warum sich vor allem Investitionen in die eigenen vier Wände gleich mehrfach lohnen.

Welche Vorsorge bietet die beste Sicherheit fürs Alter?

Zu Recht sehen viele Menschen das Eigenheim als ideale Alterssicherung. Foto: djd/Industrieverband Polyurethan-Hartschaum e. V.
Zu Recht sehen viele Menschen das Eigenheim als ideale Alterssicherung.
Foto: djd/Industrieverband Polyurethan-Hartschaum e. V.

– Die meisten Finanzanlagen sind mit Risiken verbunden und fürs sichere Sparbuch gibt es historisch niedrige Zinsen, die nicht einmal die Geldentwertung ausgleichen. Daher erstaunt es nicht unbedingt, wenn sich in Umfragen zur Altersvorsorge immer wieder zeigt, dass viele Deutsche das eigene Heim für die bessere Alterssicherung halten.

Woran liegt das?

– Die Bundesbürger sehen zum Beispiel das mietfreie Wohnen als einen Baustein der Absicherung für spätere Jahre. Die Qualität und damit der Wert der Immobilie spielen dabei eine wichtige Rolle.

Welche Rolle spielt dabei eine energetische Sanierung?

– Wohngebäude mit einem Baujahr von vor 1979 sind laut der Deutschen Energie-Agentur (dena) zufolge für über zwei Drittel des Endenergieverbrauchs für Raumwärme und Warmwasser verantwortlich. Die Zahl illustriert das Einsparpotenzial, das ältere Häuser nutzen können, wenn sie auf den Effizienzstandard eines neueren Bauwerks gebracht werden. Die Ausgaben für eine energetische Sanierung der Gebäudehülle zahlen sich gleich mehrfach aus: in Form von Energieeinsparungen für Raumwärme etwa und durch das bessere Abschneiden auf dem Energieausweis, der bei der Bewertung von Immobilien heute immer wichtiger wird.

Bietet eine Sanierung noch andere Vorteile?

– In einem gut gedämmten Haus verbessert sich auch die sogenannte thermische Behaglichkeit. Für die Bewohner bedeutet das schlicht und einfach, dass sie sich in den eigenen vier Wänden wohler fühlen. Gedämmte Dächer und Wände geben Wärme nach innen an den Raum ab und die Bauteile kühlen nicht aus.