Sonntag , 14. Juli 2019
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5 Tipps für den reibungslosen Umzug in die Eigentumswohnung

Wer sich mit dem Gedanken beschäftigt, sich Eigentum anzuschaffen, stellt sich vermutlich die Frage, ob es sich bei dem zu erwerbenden Objekt um ein Haus oder eine Eigentumswohnung handeln soll. Die Eigentumswohnung bietet gewisse Vorzüge gegenüber einer Mietwohnung. Es gibt jedoch auch einige Punkte, die man berücksichtigen sollte um anfallende Mehrkosten und zusätzliche Ausgaben zu vermeiden. Die wichtigsten Tipps zur reibungslosen Wohnungsübergabe, zum Umzug und den Umzugshelfern, zur Haushalt und der Größe des Haushaltes selbst und zum Umziehen werden hier genauer unter die Lupe genommen und jeder Schritt einzeln der Reihenfolge nach beleuchtet.

Die Auswahl der Eigentumswohnung

Jeder kennt den Satz: Wer die Wahl hat, hat die Qual. Das dies auf dem Immobilienmarkt in Großstädten wie München, Köln, Berlin oder Hamburg nicht immer gilt, ist der aktuellen Situation auf dem Markt geschuldet. Wichtig ist jedoch als erstes, wenn man eine passende Immobilie gefunden hat, sich ein genaues Bild vom Zustand zu machen. Hier lohnt es sich immer genauer hinzuschauen, um anfallende Mehrkosten im Nachhinein, durch Renovierungskosten oder Instandsetzungskosten, zu vermeiden. Zudem sollte man sich im Klaren darüber sein, dass die Finanzierung für ein solches Projekt mehrere Jahre dauern wird. Man sollte daher beachten, dass die Wohnung zur Lebensplanung und zum bisherigen Haushalt passen muss.

Hat man bereits Kinder oder möchte man später Kinder haben, sollte dies bei der Anzahl und der Größe der Zimmer berücksichtigt werden. Oft lohnt es sich hier etwas tiefer in die Tasche zu greifen, um dem eigenen Wohlergehen und Lebensstandard Gewährleistung zu tragen. Sucht man eine Wohnung für das Alter ist es wichtig, dass diese behindertengerecht gestaltet ist. Auch bietet sich eine Wohnung im Erdgeschoss oder im ersten Stockwerk an. Dabei ist es wichtig, dass diese über einen Aufzug verfügt. Ein Umbau ist im Nachhinein immer teurer, als beim Kauf darauf zu achten und muss unter Umständen von den anderen Miteigentümern genehmigt werden. Auch muss man sich dann im Nachhinein darüber informieren, welche Wände man gegebenenfalls entfernen kann, um die Wohnung entsprechend umzugestalten.

Die wirtschaftlichen Faktoren und die Lage der Eigentumswohnung

Genauso wichtig wie die Auswahl der Wohnung ist die Lage. Möchte man diese später gewinnbringend verkaufen, ist die Lage neben dem Zustand genauso entscheidend. Es kommt hierbei nicht in erster Linie auf die Größe an. Man kann in Großstädten wie Berlin und München und Metropolregionen Studentenappartements genauso gewinnbringend verkaufen wie 5-Zimmer-Wohnungen. Zu einer guten Lage zählt beispielsweise die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr wie U-Bahn oder S-Bahn. Auch eine dicht befahrene Autobahn in der näheren Umgebung kann die Lage erheblich steigern, sofern diese durch den Lärm die Lebensqualität in der Immobilie nicht beeinträchtigt. Neben diesen Faktoren zählt natürlich auch, ob sich in der Umgebung Geschäfte, Ärzte oder beispielsweise Schulen oder Kinderbetreuungen finden. Dadurch lassen sich Wege ohne Auto zurücklegen und der Haushalt leichter organisieren.

Der erste Schritt in die richtige Baufinanzierung

Wenn man die passende Eigentumswohnung gefunden hat, ist ein wichtiger Schritt die Auswahl des Kredites bzw. der Baufinanzierung. Hier lohnt sich ein Vergleich. Bauen oder Kaufen von Immobilien ist aktuell so günstig wie lange nicht. Aus diesem Grund sollte man viele Anbieter vergleichen. Ein wichtiger Tipp ist hierbei, dass man die letzte Miete als Anhalt für die monatliche Belastung des Immobiliendarlehens auswählt. Auch sollte man sich kostenfreie Sondertilgungen einräumen lassen. In welcher Höhe diese sind, hängt stark vom gewählten Kreditgeber ab. Auch ist das Eigenkapital entscheidend. Je mehr Eigenkapital ein Käufer hat, desto günstiger können die monatlichen Raten ausfallen. Zudem sollte man sich über staatliche Förderungen wie z.B. die Kreditanstalt für Wohnen (KFW) informieren. Hier können auch Kosten gespart werden. Für finanziell schlechte Zeiten sollte zudem eine Ratenpause möglich sein, um den Haushalt weiterhin stemmen zu können.

Damit die Wohnungsübergabe reibungslos abläuft, ist eine gute Planung wichtig

Foto: pixabay.com

In Deutschland gilt in der Regel eine Kündigungsfrist von drei Monaten. In diesem Zeitraum sollte man umziehen und die neue Immobilie beziehen können und die Wohnungsübergabe über die Bühne bringen, um die alte Miete nicht unnötig hinaus zu zögern. Dies sollte man im Auge behalten, wenn man eine Immobilie saniert oder einen Neubau erwirbt. Auch können Mehrkosten entstehen, wenn die monatliche Rate für das Darlehen parallel zur Miete bis zur Wohnungsübergabe zu entrichten ist. Man kann bei der Auswahl des Darlehens darauf achten, dass man einen Zeitraum im Kreditvertrag hat, in dem man keine Vorfälligkeitszinsen zu entrichten hat. Manche Mieter verlangen auch, dass bei umziehen die Wohnungsübergabe an einen neuen Mieter erfolgt. Hier ist ein Blick in den Mietvertrag wichtig. Auch verlangen manche, dass bei einer Wohnungsübergabe noch einmal alle Wände und Decken weiß gestrichen werden. Hier kann man auf die gesetzlichen Regularien verweisen.

Der Umzug als letzten großen Akt vor dem mietfreien Leben

Endlich ist es geschafft und der Umzug steht als letzter Schritt in die Eigentumswohnung an. Auch beim Thema Umzug lassen sich viele Kosten sparen, wenn man den Umzug selbst organisiert. Je mehr Umzugshelfer man organisieren kann, desto einfacher und schneller dauert der Umzug. Umzugsunternehmen arbeiten professionell und schneller, als die meisten privat durchgeführten Umzüge. Auch sind sie geschult, wie man Möbel und empfindliches Umzugsgut korrekt verpackt, um unbeschadet an der neuen Eigentumswohnung anzukommen.

Umzug in die Eigentumswohnung mit professioneller Hilfe

Stressfrei umziehen ist somit kein Problem. Allerdings hat dieser Service auch seinen Preis. Wenn man diese Kosten einsparen möchte, empfiehlt es sich daher, die Gegenstände vorher alle sorgfältig zu verpacken und die Umzugskartons zu beschriften. Dann kann man diese später leichter den Räumlichkeiten zuordnen und spart viel Zeit. Die Umzugshelfer können dann genaue Anweisungen erhalten und wissen somit ebenfalls, was zu tun ist und wie man umziehen möchte. Auch besteht nicht mehr so leicht die Gefahr, dass die Umzugshelfer etwas kaputt machen. Wenn man umziehen möchte, kann man sich vorher überlegen, wie man die Umzugshelfer entsprechend entlohnt. In Bayern ist ein anschließendes gemeinsames Weißwurst und Leberkäsefrühstück für die Umzugshelfer gern gesehen. Ist dieser Schritt geschafft, steht dem neuen Leben in einem Haushalt ohne Miete nichts mehr im Wege.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Bauen-Wohnen-Aktuell.de an. Sie schreibt als Journalistin über Hausbau, Inneneinrichtung, Energiesparen, Gartengestaltung, Pflanzen und Haustiere, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@bauen-wohnen-aktuell.de

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