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11 Tipps für einen Umzug mit Checkliste

2022-09-12-Umzug
Quelle: HiveBoxx / unsplash.com
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Ein Umzug ist stets sehr aufwendig. Deshalb sollten sämtliche Arbeiten, die dabei anfallen, sorgfältig geplant werden. Sonst könnte das Vorhaben in einem totalen Chaos enden. Zudem möchte jeder, dass der Umzug so schnell wie möglich vonstattengeht. Ein weiteres Anliegen besteht zumeist darin, dass sich die Kosten in Grenzen halten sollten. Nachfolgend werden ein paar Tipps aufgelistet, die sicherlich eine kleine Hilfe bieten können. Eine gute Planung kann in diesem Bereich sehr sinnvoll sein.

1: Die Wohnung aufräumen

Jeder, der in eine andere Wohnung ziehen möchte, sollte zunächst die bisherige Wohnung aufräumen. Dabei sollten sämtliche Dinge, die nicht mehr benötigt werden, in den Müll wandern. Es ist manchmal unglaublich, wie viele Sachen sich im Laufe der Zeit ansammeln, die nie gebraucht werden. Die Entsorgung nicht benötigter Haushaltsgegenstände und Kleidungsstücke erspart deren Transport in die neue Wohnung.

2: Möbelstücke aussortieren

Meistens werden nicht alle Möbelstücke mit in die neue Wohnung genommen. Dafür kann es verschiedene Gründe geben. Vielleicht sind die Möbel schon sehr alt und abgewohnt oder sie passen aus Platzgründen nicht mehr in die neue Wohnung. Dann sollten sie in den Sperrmüll gegeben werden.

3: Umzugsmaterialien besorgen

Um den kompletten Hausrat sowie die Kleidung und andere Habseligkeiten transportieren zu können, müssen diese in Umzugskartons verstaut werden. Diese gibt es online z. B. bei Smileypack zu kaufen.

Damit zerbrechliche Teile wie Gläser oder Porzellangeschirr während des Transports nicht zu Schaden kommen, müssen sie separat in Papier eingewickelt werden. Zum sicheren Transport von Möbelstücken erweisen sich Decken als sehr hilfreich. Diese schützen die Oberflächen vor Kratzern.

4: Hausrat sicher verpacken

Das Verpacken des Hausrats ist mitunter schwieriger als gedacht. Zerbrechliche Dinge müssen entsprechend gesichert sein. Das gelingt mit Packpapier oder auch mit alten Zeitungen. Beim Verstauen des Hausrats und der Kleidung sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die Kartons nicht zu schwer werden. Ist das Gewicht in den Umzugskartons zu hoch, dann sind sie nicht nur schwer zu hantieren, sondern das Material könnte nachgeben. Es wäre sehr schade, wenn darin verpackte Gegenstände zu Bruch gingen.

Neben der sorgfältigen Verpackung ist eine verständliche Beschriftung vorteilhaft. Auf jedem Karton sollte zu erkennen sein, für welchen Raum er in der Wohnung Dinge beinhaltet. Zudem sollten Angaben zum Inhalt aufgelistet sein. Eine aussagekräftige Beschriftung ist eine enorme Erleichterung beim Einräumen der neuen Wohnung.

5: Möbel rechtzeitig zerlegen

Möbelstücke, die beim Umzug mit in die neue Wohnung genommen werden, sollten schon rechtzeitig vor dem Umzugstag in Einzelteile zerlegt werden. Die Schrauben sowie weitere Montagematerialien sollten in kleinen Beuteln verstaut werden. Am besten ist es, für jedes Möbelstück einen separaten Schraubenbeutel anzulegen und diesen zu beschriften. Dann gelingt der Zusammenbau in der neuen Wohnung sehr viel schneller.

6: Umzugshelfer besorgen

Es ist empfehlenswert, schon rechtzeitig bei Verwandten und Bekannten nachzufragen, wer an dem vorgesehenen Umzugstag mit beim Ausräumen der alten und Einräumen der neuen Wohnung helfen könnte. Empfehlenswert ist es, lieber ein paar Leute mehr um Hilfe zu bitten. Jedem kann bis zum Umzugstag noch etwas dazwischenkommen, sodass er unerwartet verhindert ist.

7: Einen Transporter mieten

Einen Umzug mit einem normalen Pkw durchzuführen, ist nahezu unmöglich. Das gelingt auch nicht, wenn ein größerer Kombi zur Verfügung steht. Deshalb ist es zu empfehlen, sich rechtzeitig einen Transporter zu mieten. Ist der Umzug gut vorbereitet und organisiert, dann lässt er sich meistens auch innerhalb eines Tages durchführen. Es hängt jedoch auch immer davon ab, wie weit die neue Wohnung von der alten entfernt ist.

8: Halteverbotsschilder beantragen

Damit der gemietete Transporter unmittelbar vor der Wohnung beladen werden kann, ist es möglich, vorübergehend eine Halteverbotszone direkt vor dem Gebäude einzurichten. Diese darf jedoch nicht eigenmächtig eingerichtet werden. Dazu ist eine Genehmigung vom zuständigen Ordnungsamt erforderlich. Von dort gibt es auch die dafür erforderlichen Verkehrsschilder.

9: Die Wohnung säubern

Nachdem die alte Wohnung vollständig ausgeräumt ist, muss sie gründlich gereinigt werden. In einem Mietvertrag steht meistens, dass sie bei einem Auszug besenrein hinterlassen werden muss. Daran sollte sich auch jeder halten. Sonst hätte der Vermieter das Recht, einen Teil der Mietkaution zu behalten.

Mit dem Geld könnte er dann eine Reinigungsfirma bezahlen. Das möchte keiner, weil für einen Umzug ohnehin schon hohe Kosten anfallen.

10: Schäden in der Wohnung beheben

Oftmals werden Leuchten oder Gardinenstangen wieder abmontiert, um sie in der neuen Wohnung anzubringen. Damit es bei der Übergabe der Wohnung nicht zum Ärger führt, sollten die Dübellöcher verschlossen werden.

Diese Arbeit gelingt recht einfach, wenn etwas Gips angerührt und mit einem Spritzbeutel in die Bohrungen gedrückt wird. Dann ist von den Bohrungen nichts mehr zu sehen und der Vermieter hat nichts zu beanstanden.

11: Telefon ummelden

Telefon, Internet und eventuell auch Kabelfernsehen müssen rechtzeitig gekündigt und in der neuen Wohnung angemeldet werden. Diese Arbeit muss je nach Kündigungsfrist sogar schon einige Monate im Voraus durchgeführt werden. Bei einigen Anbietern reicht es aus, die neue Adresse anzugeben.

Dann wird der bestehende Vertrag einfach auf die neue Wohnung umgeleitet. Wie das bei dem jeweiligen Anbieter gehandhabt wird, sollte rechtzeitig in Erfahrung gebracht werden.

Checkliste für einen reibungslosen Umzug

Zur kurzen und knappen Erklärung aller anfallenden Arbeiten folgt eine übersichtliche Checkliste:

  • Nicht mehr benötigten Hausrat entsorgen
  • Alte Möbel zum Sperrmüll geben
  • Umzugsmaterialien besorgen
  • Hausrat in Umzugskartons verstauen
  • Kartons möglichst präzise beschriften
  • Möbel für den Transport zerlegen
  • Umzugshelfer besorgen
  • Transportfahrzeug mieten
  • Halteverbotsschilder beim Ordnungsamt beantragen
  • Alte Wohnung säubern
  • Schäden beheben
  • Telefon und Internet ummelden

Fazit

Ein Umzug ist stets sehr aufwendig und mit einer Menge Arbeit verbunden. Deshalb ist es enorm wichtig, planvoll vorzugehen. Am besten ist es, eine Liste aufzustellen, in der sämtliche Schritte festgehalten sind. Dadurch wird sichergestellt, dass in der Hektik des Umzugs nichts vergessen wird.

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