Dienstag , 9. August 2022
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Immobilie verkaufen: Das kommt auf Eigentümer zu

In einigen Situationen stellt sich die Frage nicht, ob eine Immobilie verkauft wird oder nicht. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn die Immobilie von Anfang an für den Weiterverkauf bestimmt war. Auch im Falle einer Scheidung oder einer finanziellen Notlage gibt es meist nicht viel Spielraum. Doch was ist, wenn die Frage nach Verkaufen oder Behalten noch völlig offen ist?

Dann sollten Eigentümer unbedingt darauf vorbereitet sein, was mit dem Verkauf einer Immobilie einhergeht. Ein potentiell hoher Verkaufspreis mag verlockend sein, aber wer nicht bereit ist, die dafür nötigen Schritte zu gehen, der wird möglicherweise nicht erfolgreich auf dem Immobilienmarkt unterwegs sein. Vorbereitung ist viel wert, wenn eine Immobilie verkauft werden soll.

Den Markt kennen: Immobilienbewertung Paderborn

2022-06-27-Immobilienbewertung
Quelle: TierraMallorca / pixabay.com
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Bevor es darum geht, welche organisatorischen und bürokratischen Hürden warten, muss zunächst einmal darauf hingewiesen werden, dass keine Immobilie genau wie die andere ist – und sich der Markt von Stadt zu Stadt unterschiedlich darstellt. Das ist ein Grund, warum viele Eigentümer lieber auf einen Immobilienmakler zurückgreifen.

Angebot und Nachfrage auf dem Immobilienmarkt in Paderborn stellen sich anders dar als beispielsweise in Berlin. Somit kann ein Experte wie Remax Immobilienmakler Paderborn natürlich sehr hilfreich sein. Die Sorge vor der Maklerprovision sollte dabei zunächst hintenanstehen. Aus zwei Gründen: Erstens ist ein unverbindliches Erstgespräch bei allen guten Immobilienmaklern möglich und zweitens entscheidet jeder selbst, wie viel Hilfe er in Anspruch nimmt. So kann allein die Wertermittlung abgegeben werden oder der gesamte Verkauf.

Organisatorische Aufgaben bedenken

Nun ist also geklärt, dass es nicht den einen Immobilienmarkt gibt – also ist zu vermuten, dass es auch keine einwandfreie Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Verkauf gibt. Das stimmt so nicht ganz, denn bestimmte Schritte wie die Wertermittlung, das Aufsetzen des Kaufvertrags und der Gang zum Einwohnermeldeamt (wenn die Immobilie selbst bewohnt wird) müssen immer beachtet werden.

Für die Suche nach einem Käufer sieht das schon anders aus. Bei einer Immobilie in einem Topzustand, die in einem beliebten Wohngebiet steht, werden wahrscheinlich beinahe die Türen eingerannt (übrigens ein Hinweis darauf, dass der Verkaufspreis zu niedrig angesetzt wurde). Renovierungsbedürftige Immobilien in schlechter Lage müssen deutlich mehr beworben werden. Weitere Merkmale, die den Wert beeinflussen können: Energieeffizienz, Anbindung an den Nahverkehr, Sicherheitsvorkehrungen und verfügbare Parkplätze.

Ein Exposé zu erstellen und zu inserieren ist nur der erste Schritt. Potentielle Käufer müssen außerdem alle wichtigen Informationen zur Verfügung gestellt bekommen. Meist zieht sich ein Verkauf Wochen und Monate und dabei werden unzählige Interessenten auftauchen und wieder verschwinden. Eine gute Übersicht ist da unabdingbar, vor allem bei der Organisation der Besichtigungstermine. Wird noch einmal darauf geschaut, dass man noch gar nicht sicher ist, ob man verkaufen möchte, müssen all diese Aufgaben bedacht – oder eben über einen Makler geregelt werden.

Grundregeln kennen und einhalten

Möchte man trotzdem selbst den Verkauf organisieren, dann gibt es ein paar Grundregeln zu beachten. So sollte die Immobilienbewertung durchaus von einem professionellen Gutachter durchgeführt werden. Sonst droht möglicherweise eine Überraschung, wenn zu viele oder gar keine Interessenten auftauchen. Es wird sich eine Menge Arbeit erspart, wenn die Bewertung Hand und Fuß hat.

Bei der Organisation der Besichtigungstermine ist ein wenig Talent gefragt. Sonst droht möglicherweise ein Chaos, bei dem alle paar Stunden jemand an der Tür klingelt und eine Führung haben möchte – gerade, wenn man die Immobilie noch bewohnt, kann das sehr anstrengend sein. Allerdings ebenso, falls die Immobilie leer steht, da man in diesem Fall immer wieder losfahren muss, um vor Ort zu sein.

Die wohl wichtigste Grundregel ist jedoch, dass jederzeit Sicherheiten eingeholt werden müssen. Die Prüfung der Bonität des Käufers ist ebenso wichtig, wie dass niemand Zugang zum Haus erhält, indem er sich als Interessent ausgibt. Verträge sind immer von einem Anwalt zu prüfen.

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