Donnerstag , 17. Juni 2021
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Nach dem Hausbau folgt die Reinigung – wie man Steine und Oberflächen effektiv säubert

Der Hausbau ist endlich fertiggestellt und dem Einzug steht nichts mehr im Weg. Oder etwa doch? Denn besonders bei den Arbeiten mit Zement und Stein, Mauerwerk und Putz, entsteht viel Schmutz. Diesen muss und sollte man effektiv entfernen – und das möglichst zu 100 Prozent. Denn Zementschleier oder auch Schleifrückstände bei Steinarbeiten können einen extrem feinen Staub hinterlassen, der wenn man ihn nicht komplett entfernt, immer wieder zum Vorschein kommt und sogar empfindliche Oberflächen beschädigen kann. Die Baufeinreinigungsmaßnahmen sind also immer nach der Fertigstellung des Hausbaus ein Muss und sollten grundlegend beachtet werden.

Steinreinigung von A bis Z

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Bild von clausgoeritz auf Pixabay.
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Besonders nach Arbeiten aller Art mit Stein, wie das Fliesen von Böden und Wänden oder auch das Verlegen von Steinwegen und Steinarbeiten jeglicher Form, müssen die jeweiligen Oberflächen gründlich gereinigt werden. Hier kann man entweder selbst Hand anlegen, oder einen professionellen Reinigungsdienstleister für Steine mit ins Boot holen. Letzterer erscheint äußerst sinnvoll, denn nicht immer lassen sich bestimmte Bereiche mit einfachsten Mitteln und herkömmlichen Vorgehensweisen leicht reinigen. Hier sollte man sich, bevor man sich mit Hochdruckreiniger und Co. bewaffnet, im Vorfeld erkundigen, wie man vorgeht und dazu sämtliche Erfahrungen einholen oder das Ganze eben durch Experten erledigen lassen.

Hausfassaden reinigen

Wer sein Haus einmal von außen gründlich reinigen möchte, der muss wohl oder übel eine Fassadenreinigung vornehmen. Die Fassade eines Hauses hält in der Regel alle schädliche Umwelteinflüsse vom Mauerwerk selbst der Außenwände ab. Die Fassadenoberflächen haben also die Funktion eines Schutzschildes, welches selbst aber mit einer beträchtlichen Menge an Schmutz, Algenbefall, Pilzen, Moos und Flechten zurechtkommen muss. Die Fassadenarten und Materialien sind sehr unterschiedlich und müssen dementsprechend verschieden gereinigt werden.

Putzfassaden, bei denen die Außenwände mit einem Zementputz oder einem Kunstharzputz bedeckt sind, kommen oft vor. Aber auch robuste Klinkerfassaden oder Vorhangfassaden sieht man sehr häufig, die mit unterschiedlichen Materialien von Holz bis Natursteinplatten wie Schiefer verkleidet sein können. Die fachgerechte Reinigung der Fassaden und auch die Regelmäßigkeit machen sie zu einer leicht zu reinigen Oberfläche. Denn desto länger man mit der Reinigung wartet, umso hartnäckiger in der Regel der Schmutz. Dann muss man schon mit schweren Geschützen ran, um für Sauberkeit zu sorgen.

Steinreinigung im Innern

Der Steinboden beispielsweise, der nach dem Verlegen stark verschmutzt ist, muss mit speziellen Reinigern gesäubert werden. Denn zunächst muss man immer wissen, um welchen Stein es sich handelt. Bei Schiefer oder Basalt und Sandstein muss mit großer Vorsicht und Rücksicht beim Reinigen gearbeitet werden. Denn dieser Stein verträgt weder Säuren in Putzmitteln, noch andere Zutaten recht gut. Die Oberflächen sind sehr empfindlich und anfällig.

Granit hingegen ist der harte Kerl, der von außen wie innen echte Stärke als Naturstein beweist. Als Fußboden, Fensterbank, Arbeitsbereich in der Küche, oder auch als Treppenaufgang und Eingangsbereich im Haus. Granit ist unempfindlich und robust, doch auch er muss gesondert gereinigt werden, wenn er erst einmal verlegt, eingesetzt und geschnitten oder geschliffen wurde. Säuren kann auch er nicht so gut vertragen, dennoch ist er mit der unempfindlichste unter den Natursteinprodukten. Marmorböden und Oberflächen sind elegant und sehen sehr schön aus. Ist die Oberfläche einmal geschliffen, gibt es jede Menge Feinstaub, den man erst einmal gründlich loswerden muss. Dieser lässt sich mit speziellen Reinigern säubern, wobei auch der Marmor recht robust ist und so einiges verträgt. Allerdings sind auch hier Säuren und stehendes Wasser beispielsweise sehr schlecht für ihn und es können sich auf der schönen Oberfläche schnell Wasserflecken bilden.

Unterschiedliche Reinigungsmethoden

Es gibt für das Reinigen von Steinoberflächen verschiedene Vorgehensweisen. Zum Einen ist das klassische Wischen mit Wasser und einem neutralen Reiniger wohl die einfachste. Dieses gelingt aber nur, bei normaler Verschmutzung. Handelt es sich um Bauverschmutzungen, sieht das Ganze schon anders aus. Hier wird vom einfachen Ab-fegen, beziehungsweise Absaugen und anschließendem Wischen mit diversen Reinigungsmitteln und neutralem Wasser gereinigt. Bis hin über den Einsatz eines Dampfreinigers, der zum Reinigen und Polieren von Hand oder mit speziellen Maschinen.

Die Art und Weise der jeweiligen Reinigung hängt immer vom Grad der Verschmutzung selbst ab und von der Beschaffenheit des zu reinigenden Materials und der Oberfläche. Die professionelle Steinreinigung kann von Vorteil sein, da die Firmen hierfür meist mit dem richtigen Maschinenpark anrücken können und dementsprechend ausgerüstet sind. Sie verfügen über das nötige Know-how, um auch größere Flächen effizient zu reinigen. Auch um den richtigen Langzeitschutz durch Imprägnierungen vorzunehmen. Denn dies fördert die Robustheit und Unempfindlichkeit der Oberflächen und sorgt für einen langanhaltenden Schutz vor weitere Verschmutzung und Beschädigungen durch Witterungen und Co.

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