Samstag , 7. Dezember 2019
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Das eigene Rosenbeet: Do it yourself


Ein Rosenbeet selbst anlegen? Kein Problem. Doch es gibt einige Dinge, die man beachten sollte. Zuerst muss der perfekte Standort ausgewählt werden. Im Fall eines Rosenbeets ist dies ein sonniges und durchaus auch etwas luftiges Plätzchen. Je mehr Sonneneinstrahlung, desto besser gedeiht die Rose. Mindestens jedoch 4-6 Stunden pro Tag. Auch die Erde spielt eine sehr wichtige Rolle, da die Rose sehr hohe Ansprüche an den Boden stellt und sehr empfindlich auf Verklumpungen reagiert. Verklumpte Erde begünstigt Staunässe, die wiederum die Wurzel der Rose verfaulen lässt. Um sicherzugehen, legt man sich am Besten gleich spezielle, nach DIN 9001 zertifizierte Rosenerde zu, die es überall zu kaufen gibt. Dann muss die “alte” Erde des Areals ausgehoben werden, in dem das Rosenbeet angepflanzt werden soll. Dabei gilt: Lieber etwas großräumiger ausheben. Je mehr frische Erde das Beet umgibt, desto mehr freut man sich anschließend über das Ergebnis. Natürlich muss das Beet auch von sämtlichen Wurzeln befreit werden.

Nun kommen Ihre Arbeitshandschuhe zum Einsatz, denn es darf gepflanzt werden. Wobei es natürlich auch einige Regeln zu befolgen gilt. Rosen dürfen z.B. niemals zu eng aneinander gepflanzt werden, da sie sonst ganz besonders anfällig für typische Krankheiten und Pilzbefall sind. Das Pflanzloch sollte nur so breit wie der Wurzelballen der Pflanze sein. Wenn das Loch zu breit ausfällt, begünstigt auch dies Staunässe. Die Rose ist übrigens ein Tiefwurzler. Deshalb muss sie genügend Platz haben, damit sie sich nach unten ausdehnen kann. Außerdem ist stets darauf zu achten, dass Werkzeuge wie z.B. die Schere nicht zu stumpf oder gar verrostet sind. Wer dies ignoriert, wird an der Rose schon bald faule Stellen entdecken. Nach der Pflanzung sollte man auch nicht vergessen, dass sich die Nährstoffe in der Rosenerde maximal 6 Wochen halten. Wenn diese Frist abgelaufen ist, muss sofort gedüngt werden.

Lebensnotwendig für ein schönes Rosenbeet ist auch die richtige Schnittführung. Der Schnitt sollte stets einen halben Zentimeter bis einen Zentimeter über dem Auge (Verdickung am Rosenstamm) angesetzt werden. Die die neuen Rosentriebe sprießen nämlich aus genau diesen Augen. Schneiden Sie immer schräg, damit das Regen- bzw. Gießwasser immer gut ablaufen kann. Wenn kranke Stellen abgeschnitten werden, muss die Schere unbedingt gründlich gereinigt werden. Sonst könnten Sie andere gesunde Rosen mit genau dieser Krankheit infizieren.

Tipp: Um einen wirklich lockeren Boden zu gewährleisten, kann man auch etwas Sand unter die Erde mischen.

Veröffentlicht von:

Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche ist Gründer von Bauen-Wohnen-Aktuell.de und schreibt über die Baubranche, Baumessen, Erneuerbare Energien beim Hausbau, Modernisierung und stellte gerne Innovationstreiber im Portrait vor. Er ist als Journalist Mitglied im DPV Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V. / Mitgliedsnummer: DE-537932-001 / Int. Press-Card: 613159-537932-002. Er ist unter redaktion@bauen-wohnen-aktuell.de in der Redaktion erreichbar.

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