Donnerstag , 14. November 2019
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Die fleischfressende Pflanze – Ein Exot auf der Fensterbank

Sie ernähren sich von Fliegen, Spinnen und Co. und sind mit ihrem exotischen Aussehen eine stilvolle, trendige Dekoration. Fleischfressende Pflanzen – auch Insektivoren genannt – locken Insekten mit ihrem Duft und ihrer Farbe, um sie dann zu fangen und zu verzehren. Venusfliegenfalle, Sonnentau, Schlauchpflanze oder eine der anderen 630 Sorten gedeihen am besten, wenn man auf ihre Ansprüche eingeht. Erden-Experte Floragard gibt ein paar Tipps:

Damit sich die Pflanzen rundherum wohl fühlen, sind Licht, Temperatur und Luftfeuchtigkeit zu beachten. Die meisten fleischfressenden Pflanzen mögen volles Sonnenlicht. Schlauchpflanzen lassen sich gut in Terrarien halten, mit einer zusätzlichen Beleuchtung. Ihr Wachstum sollte dabei jedoch berücksichtigt werden. Eine Fachberatung im Gartencenter informiert über die individuellen Lichtbedürfnisse der verschiedenen Arten.

Die Nährstoffe erhält die Venusfliegenfalle aus der Beute, deswegen sollte die Erde zu ihren Wurzeln möglichst nährstoffarm sein. Foto: Floragard

Nährstoffe aus der Beute

Sie bekommen ihre Nährstoffe durch die Insekten, die sie mit Klappfallen aus Fangblättern, Klebetentakeln oder schlauchartigen Fallen fangen. Daher benötigen sie keinen zusätzlichen Dünger. Außerdem lieben die Pflanzen eine sumpfige Umgebung, ideal ist nährstoffarme Erde in einer Mischung aus Torf und Perlite. Floragard bietet zum Beispiel in seinem Sortiment eine auf die Bedürfnisse von fleischfressenden Pflanzen genau abgestimmte Erde.

Beim Gießen bevorzugen sie nährstoffarmes, nicht kalkhaltiges Wasser – am besten Regenwasser, destilliertes Wasser oder weiches Leitungswasser. Bewässert wird von unten bis zu einer Höhe von zwei bis drei Zentimetern. Das Substrat sollte nie austrocknen. Für zusätzliche Luftfeuchtigkeit sorgt regelmäßiges Besprühen.

Winterquartier im Kühlen

Abgestorbene braune Blätter und Kelche müssen regelmäßig entfernt werden, damit Pilze keinen Nährboden finden. Im Winter verkümmern die Fallen der Pflanzen und bilden sich im Frühjahr neu. Einige Insektivoren benötigen zur Regenration eine Winterpause in einem hellen aber deutlich kühleren Quartier – etwa im ungeheizten Treppenhaus oder auf dem Dachboden direkt unter dem Dachfenster. Im Frühjahr kann die Pflanze wieder an wärmere Temperaturen gewöhnt werden.

Füttern erlaubt

Und noch ein Tipp vom Profi: So sehr es auch reizt, sollte man die Fallen von fleischfressenden Pflanzen nicht mit dem Finger zuschnappen lassen. Das kostet die Pflanze sehr viel Energie, während Nahrung ausbleibt. Gerne lassen sie sich aber ab und zu mit Insekten füttern.

Quelle: D/P Communications & Media GmbH

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Bauen-Wohnen-Aktuell.de an. Sie schreibt als Journalistin über Hausbau, Inneneinrichtung, Energiesparen, Gartengestaltung, Pflanzen und Haustiere, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@bauen-wohnen-aktuell.de

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