Dienstag , 26. Mai 2020
Newsticker

Terrassenüberdachungen – eine Übersicht

Was ist zu beachten bei der Terrassengestaltung?

Eine Terrasse gehört für die meisten zu einem schönen Zuhause einfach dazu und daher kommen immer mehr Häuslebauer in den Genuss eine Terrasse anzulegen. Sie erweitert im Sommer den Wohnraum und wird nicht nur zum Sonnenbaden, sondern auch zum Grillen mit Freunden, zum entspannten Frühstück mit der Familie oder auch einfach nur zum feierabendlichen Chillen genutzt. Und so wundert es nicht, dass für die Planung und Gestaltung gern etwas mehr Zeit investiert mit.
Eine Terrasse sollte immer architektonisch und auch proportional zu dem jeweiligen Hauptgebäude passen damit ein harmonisches Gesamtbild entstehen kann. Dabei ist zu bedenken, dass zu kleine Terrassen schlecht ausreichend zu möblieren sind. Zu große Terrassen wirken dagegen schnell kühl und ungemütlich.

Um den Komfort einer Terrasse abzurunden und voll auzuschöpfen, sollte bei der Planung und Gestaltung rechtzeitig auch eine passende Überdachung in Betracht gezogen werden, damit sich diese in das gesamte Ensemble einfügen kann, ohne groß aufzufallen.

Muss die Terrasse überdacht werden?

Diese Frage wird immer wieder gestellt? Doch was ist, wenn man dabei an warme Regentage denkt, oder an heiße Tage, an denen man sich nach einem schattigen Plätzchen sehnt? Dann wird diese Frage eventuell überflüssig. Wer möchte denn seine Terrasse nicht nutzen können, nur weil es dort keinen ausreichenden Sonnen- oder Regenschutz gibt? Und bei den heutigen Möglichkeiten von Terrassenüberdachungen nach Maß steht auch die Frage nach zu wenig Licht nicht mehr im Raum. Denn hier ist alles möglich. Das zeigt unter anderem auch die Firma „metam“ aus Hünfeld mit ihrem umfangreichen Dienstleistungsangebot.

So ein Terrassendach bietet schon einige Vorteile:

  • Schutz vor Wind und Wetter
  • Schutz der Möbel und Pflanzen
  • Schutz vor Sonneneinstrahlung
  • Wertsteigerung der Immobilie
  • Erweiterbar durch Seitenteile möglich

Wird das Terrassendach noch mit einer zusätzlichen Markise ausgestattet ist nicht nur die überdachte Fläche größer, sondern auch der schattige Bereich, was im Sommer an heißen Tagen sowohl für die Menschen als auch die empfindlichen Terrassenpflanzen ein großer Vorteil sein kann.

Quelle: Bild von Patrick Turban auf Pixabay

Braucht man für eine Terrassenüberdachung eine Genehmigung?

In Deutschland gibt es natürlich auch für den Bau einer Terrassenüberdachung Regeln und Vorschriften. Die Überdachung einer Terrasse stellt ein Bauvorhaben dar und muss deshalb mit den baurechtlichen und den öffentlich rechtlichen Bestimmungen in Einklang stehen. Das Baurecht ist in den einzelnen Bundesländern in den Baulandesordnungen recht unterschiedlich geregelt. Die Genehmigungspflicht für die Überdachung einer Terrasse ist zwar deutlich entschärft wurden durch das Einführen bestimmter erlaubter Maße. Dennoch sollte sich vor Baubeginn mit den Regeln auseinandergesetzt werden, um später böse Überraschungen zu vermeiden.

Planung der Terrassenüberdachung

In der Planungsphase muss man sich als Erstes mit dem Material auseinandersetzen, welches man für das Terrassendach verwenden will. Zum einen sollte es zum jeweiligen Hauptgebäude passen und zum anderen auch seinen eigenen individuellen Typ zum Ausdruck bringen. So wird Naturverbundenheit mit Holz in Verbindung gebracht und eine moderne Optik wird mit den Materialien von Stahl und Aluminium erreicht.

Des Weiteren ist im Vorfeld zu überlegen, ob die Terrassenabdeckung aus Glas oder Kunststoff und hier entweder blickdicht oder transparent gestaltet werden soll. Dabei sollte man sich darüber im Klaren sein, dass blickdichte Abdeckungen natürlich Lichträuber sind. Dagegen vermitteln transparente Abdeckungen eher ein Gefühl von Leichtigkeit. Sie können von innen nachträglich an sehr heißen Tagen mit dekorativen Tüchern als sogenannten Himmel ausgestattet, trotzdem genügend Schatten spenden.

Damit nichts vergessen wird, hier einmal eine Planungscheckliste:

  • Genehmigungen
  • Material für den Unterbau aussuchen
  • Dachform aussuchen
  • Terrassendach aus Glas oder Kunststoff auswählen
  • Außenbeschattung, Innenbeschattung, Senkrechtbeschattung
  • Beleuchtung

Wenn alle Punkte abgearbeitet sind, kann es mit dem Bauen endlich losgehen.

Gibt es auch frei stehende Terrassenüberdachungen?

In den meisten Fällen befindet sich die Terrasse direkt am Haus. Aber es gibt natürlich auch hier die Ausnahmen. Man kann auch mitten auf dem Grundstück oder im mitten im Garten eine Überdachung für eine Terrasse bauen. So kann diese dafür sorgen, dass die Terrasse wie eine Art Pavillon genutzt werden kann. Auch gibt es die Möglichkeit die Terrassenüberdachung auf einer Seite zu erweitern, um so einen zusätzlichen Wetterschutz zu gewährleisten.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Bauen-Wohnen-Aktuell.de an. Sie schreibt als Journalistin über Hausbau, Inneneinrichtung, Energiesparen, Gartengestaltung, Pflanzen und Haustiere, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich willige ein, dass meine Angaben aus diesem Kontaktformular gemäß Ihrer Datenschutzerklärung erfasst und verarbeitet werden. Bitte beachten: Die erteilte Einwilligung kann jederzeit für die Zukunft per E-Mail an [email protected] (Datenschutzbeauftragter) widerrufen werden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.