Mittwoch , 11. Dezember 2019
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Sicher, schön und kontrolliert: Infrarotheizung im Badezimmer

Das Badezimmer zählt zu den wenigen Räumlichkeiten, die nicht durchgehend beheizt werden müssen. Um trotzdem in einem angenehm warmen Raumklima zu baden oder zu duschen, empfiehlt sich eine Infrarotheizung. Welche Sicherheitsmaßnahmen Sie dabei treffen sollten, welche Designs möglich sind und wie man das Heizen gezielt regulieren kann, lesen Sie hier.

Sicherheit als Grundvoraussetzung

Grundsätzlich ist es vollkommen ungefährlich, das Badezimmer mit einer Infrarotheizung zu erwärmen. Beim Kauf einer Infrarotheizung ist es jedoch wichtig, auf die IP-Schutzklasse der Heizung zu achten. Diese bezieht sich nicht nur auf Infrarotheizungen, sondern gilt generell für alle Geräte, die mit Strom betrieben werden.

Die IP-Schutzklasse gewährleistet einen sicheren Gebrauch der Infrarotheizung im Badezimmer. Der dazugehörige IP-Code besteht aus zwei Kennzahlen. Die erste bezieht sich auf den Schutz vor Fremdkörpern und Staub. Der zweite Wert gibt an, wie sehr die Heizung vor Wasser aller Art geschützt wird.

Bei einer Infrarotheizung im Badezimmer ist demnach vor allem die zweite Kennzahl von zentraler Bedeutung. Idealerweise sollte die zweite Kennzahl dabei 4 oder 5 betragen. Die Ziffer 4 garantiert demzufolge einen Schutz vor Sprüh- und Spritzwasser, während die Zahl 5 aussagt, dass die Heizung resistent gegen Strahlwasser ist.

Eine Infrarotheizung – viele Gestaltungsmöglichkeiten

Es gibt eine große Auswahl an verschiedenen Arten von Infrarotheizungen für das Badezimmer. Während sich Konvektionsheizungen zumeist negativ auf die Raumästhetik auswirken, gibt es Infrarotheizungen für jedes erdenkliche Raumdesign. Somit ist sicher für jeden Geschmack und jedes Bedürfnis die passende Wärmewellenheizung dabei.

Je nach Positionierung und Funktionsweise unterscheidet man zwischen den folgenden Arten der Infrarotheizung:

  • Deckeninfrarotheizung
  • Spiegel als Infrarotheizung
  • Wandinfrarotheizung
  • Bildinfrarotheizung
  • Deckeninfrarotheizung

Eine Infrarotheizung kann ganz unkompliziert an der Decke des Badezimmers angebracht werden. Sie ist sehr unauffällig, da man der Decke eines Raumes meist wenig Beachtung schenkt. Weil es sich um eine elektrische Installation handelt, ist es äußerst wichtig, die Infrarotheizung nicht oberhalb der Badewanne oder der Duschkabine zu platzieren. Da der Fußboden durch das Infrarot direkt angestrahlt wird, ist eine eigene Fußbodenheizung somit nicht mehr notwendig.

Spiegelheizung

Die absolut beliebteste Art der Badezimmerbeheizung ist eine Infrarotheizung als Spiegel, weil sie ausgesprochen dezent ist und zwei Funktionen gleichzeitig erfüllt: Spiegel und Heizung. Selbst bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit und hohen Temperaturen läuft der Spiegel durch die Beheizung nicht an. Der Spiegel ist überdies resistent gegen Spritzwasser. So haben Sie Ihr Spiegelbild im Badezimmer immer glasklar vor Augen.

Quelle: Chastity Cortijo / unsplash.com

Wandinfrarotheizung

Sollten Sie sich für eine Infrarotheizung an der Wand entscheiden, dann geben Sie darauf Acht, dass Sie diese genau gegenüber der Badewanne bzw. Duschkabine platzieren. Nach dem Duschen oder Baden dringt die Infrarotstrahlung direkt in Ihren Körper ein und erwärmt ihn.

Eine Wandinfrarotheizung erfüllt noch dazu einen praktischen Nutzen. Sie kann nämlich – je nach Modell – gleichzeitig als Handtuchhalter verwendet werden. Die Handtücher werden einfach über die Sprossen gehängt und für den späteren Gebrauch getrocknet. Gleichzeitig können Sie den Luxus von wohlig wärmenden Handtüchern genießen: Eine Investition die sich doppelt lohnt.

Bildinfrarotheizung

Ein romantischer Sonnenuntergang oder doch lieber ein Meer aus wunderschönen Blumen? Eine Bildheizung erwärmt nicht nur den Raum, sie begeistert auch mit ihrem Design. Egal ob mit eigenen Schnappschüssen aus dem vergangenen Urlaub oder mit einem vorgefertigten Bildmotiv bedruckt: Die Bildheizung ist ein wahrer Blickfang im Badezimmer.

Das jeweilige Bildmotiv wird auf die Rückseite eines Schutzglases eingebrannt. So wird das Bild im Badezimmer beispielsweise vor Wasserspritzern optimal geschützt. Die Oberfläche bleibt gleichzeitig kratz- und säurefest. Die Bildheizung ist eine besonders originelle und kreative Art der Infrarotheizung.

Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser

Der Großteil aller Infrarotheizungen wird heute noch immer ohne Thermostat auf dem Elektroheizungsmarkt angeboten. Dadurch steigt das Risiko, dass hohe Kosten entstehen und die Umwelt belastet wird.

Das Thermostat ist ein kleines Gerät, das einerseits die Raumtemperatur genau abmisst und andererseits so eingestellt werden kann, sodass die Infrarotheizung automatisch ein- oder ausgeschaltet wird. Da das Badezimmer nicht dauerhaft beheizt werden muss, macht es Sinn, die Temperatur dementsprechend zu regeln. Mit einem Thermostat ist es möglich, die ausgesandte Infrarotstrahlung gezielt zu steuern.

Misst das Thermostat eine zu hohe Temperatur, wird die Heizleistung automatisch reduziert oder der gesamte Stromfluss komplett unterbrochen. Ist es das Badezimmer hingegen zu kalt, wird die Intensität der Infrarotstrahlung automatisch gesteigert.

Mit einem Thermostat kann die Infrarotheizung so eingestellt werden, dass die Heizung ausschließlich heizt, wenn das Badezimmer in Gebrauch ist. Darüber hinaus ist es sogar möglich, dass die Infrarotheizung am Morgen – noch bevor man das Badezimmer betritt – bereits eingeschaltet ist. Somit wird man bereits frühmorgens von einem wohlig warmen Badezimmer begrüßt.

Eine Infrarotheizung bietet eine ideale Art der Badezimmerbeheizung. Ihre Verwendung ist völlig ungefährlich, vorausgesetzt, sie verfügt über die richtige IP-Schutzklasse. Dabei wirkt sich ihr schönes Design positiv auf die Raumästhetik aus. Der Umwelt und der eigenen Geldbörse zuliebe lässt sich die Temperatur mit einem Thermostat ganz leicht regulieren.

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