Sonntag , 20. September 2020
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Fach- & Umweltgerechte Entrümpelung in der Rhein-Ruhr-Region

Das Thema Müll ist heutzutage allgegenwärtig. Überall findet man Plastikreste und falsch oder gar nicht entsorgten Abfall, egal ob in Parks, Flüssen, im Meer oder an Stränden. Es gibt einfach viel zu viel und das Wissen über eine umweltbewusste Müllentsorgung ist scheinbar noch nicht weit genug verbreitet. Nicht selten sieht man an Straßenecken kaputte Fliesen neben halb vollen Farbeimern, welche nicht ordnungsgemäß entsorgt wurden. Der folgende Artikel geht auf die richtige Abfallentsorgung und auf die Fach- und Umweltgerechte Entrümpelung von Räumlichkeiten und Gebäuden ein. Denn das ist in Zeiten der Umweltverschmutzung von großer Bedeutung und darf nicht unterschätzt werden. Die Menschen müssen zukunftsorientiert handeln und bewusster mit sich und der Welt umgehen.

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Quelle: https://pixabay.com/de/photos/m%C3%BCll-m%C3%BCllcontainer-abfall-2729608/ Foto/s: pixabay.com

 „Ich wusste nicht mehr wohin mit dem ganzen Zeug. Mein Großvater kam ins Krankenhaus und uns war schnell klar, dass er von dort aus direkt in ein Seniorenheim ziehen wird. Alleine die ganzen Stufen waren einfach nicht mehr möglich, da wäre der nächste Sturz schon vorprogrammiert. Als ich in die Wohnung kam, traf mich der Schlag. Dieser Geruch, die alten Möbel und gleichzeitig die schönen Kindheitserinnerungen. Ein Gefühlschaos ohne Gleichen. Ich wusste, dass ich diese Wohnung nicht ohne Hilfe leer kriegen würde, also informierte ich mich und beauftragte eine Firma, die sich auf diesem Gebiet auskennt. Ich war froh, dass mir nun die Entscheidung und Verantwortung abgenommen wurde, denn ich war bereits mit der Heimplatzsuche völlig ausgelastet. Zwei Monate später bin ich froh wie alles von statten gegangen ist.“

Sperrmüll bestellen

Sperrige Abfälle, zum Beispiel nach einer Kellerentrümpelung, können auf Abruf am Wohngrundstück abgeholt werden, vorausgesetzt man informiert die ortsansässigen Unternehmen, die für die Mitnahme des Sperrmülls zuständig sind. Jeder Haushalt hat die Möglichkeit, bis zu 6 m³ Sperrmüll pro Kalenderjahr kostenfrei zu entsorgen. Dieses Jahreskontingent kann nach Bedarf entweder in zwei Abfuhren zu je maximal 3 m³ aufgeteilt oder durch eine einzige Abfuhr von bis zu 6 m³ in Anspruch genommen werden. Nicht in Anspruch genommene Sperrmüllkontingente verfallen am Jahresende.

Zum Sperrmüll gehören haushaltsübliche Möbelstücke, die sich selbst nach zumutbarer Zerkleinerung nicht im Restabfallbehälter bzw. Zusatzabfallsack unterbringen lassen. Hierzu zählen unter anderem:

  • Möbelholz wie z.B. Schränke, Tische, Stühle, Betten, Bilderrahmen und Regale
  • Restsperrmüll wie z.B. Matratzen, Polstermöbel, Teppiche, Spiegel, Vitrinen, Fahrräder, Metallmöbel

Elektrogeräte gehören ausdrücklich nicht zum Sperrmüll. Ebenfalls nicht zum Sperrmüll zählend sind Gegenstände, welche ehemals bauliche Bestandteile bzw. Erweiterungen eines Gebäudes oder Grundstücks waren wie z.B. Dämm- und Ausbaumaterial, Türen, Fenster, Sanitäreinrichtungen, Rohre, Zäune, Tore, Markisen, Roll- und Fensterläden, Wandpaneele, Parkett und vieles mehr.

Umweltbewusste Entrümpelung

Wenn Sie eine gesamte Wohnung entrümpeln müssen, reicht ein Sperrmülltermin nicht mehr aus, da die freie Gesamtmenge rasch überschritten ist. Dann muss eine professionelle Entrümpelungsfirma kontaktiert werden. Aber Achtung, es gibt viele unprofessionelle Entrümpelungsfirmen auf dem Markt, die teilweise den Müll im nahe gelegenen Wald entsorgen. Unternehmen wie zum Beispiel Rümplio hingegen entsorgen den Müll nach einer Haushaltsauflösung umweltbewusst und fachgerecht. Dazu wird der örtliche Wertstoffhof angefahren und jeglicher Sperrmüll und andere Abfallarten werden dort fachgerecht entsorgt. Auch alte Elektrogeräte finden den Weg zum Wertstoffhof. Sollte es dennoch von Nöten sein, einen Container zu bestellen, dann fällt dies überwiegend in den Aufgabenbereich von Entrümplern und Sie brauchen sich um nichts zu kümmern.

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Quelle: https://pixabay.com/de/photos/sperrm%C3%BCll-haushaltsaufl%C3%B6sung-gitarre-5279249/ Foto/s: pixabay.com

Wussten Sie schon?

  • In den gelben Sack oder die gelbe Tonne gehören ausschließlich Verpackungen, welche gebraucht und restentleert sind. Diese dürfen nicht aus Papier, Pappe, Karton oder Glas bestehen. Das Ausspülen von Verpackungen ist nicht notwendig.
  • Über 95% der Verpackungsabfälle aus dem gelben Sack werden in Deutschland und anderen EU-Staaten zuerst sortiert und dann erneut verwertet.
  • Glas-Container sind farblich markiert. Es gibt welche für grünes, braunes und weißes Glas. Sie dürfen ausschließlich mit restentleerten Glasverpackungen befüllt werden. Andere Farben wie zum Beispiel Flaschen aus blauem Glas sollen im grünen Glas-Container entsorgt werden.

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