Dienstag , 28. September 2021
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Flächenspeicherheizung – Informationen und Tipps

Bei einer Flächenspeicherheizung handelt es sich um eine Art der Elektroheizung. Dabei wird Strom in Wärme umgewandelt. Die Methode mit Strom zu heizen ist im Vergleich zu anderen Brennstoffen relativ jung. Nicht immer kommt die Elektroheizung bei Vergleichen gut weg: Wer sein Haus ausschließlich mit dieser Methode heizt, sieht sich mit hohen Betriebskosten konfrontiert. Außerdem ist eine Elektroheizung nicht zwingend umweltfreundlich: Wird sie mit Strom aus Atomkraftwerken gespeist, ist der Nutzen für die Umwelt fraglich. Jedoch gibt es in Zeiten zunehmender Digitalisierung neue Trends was das Heizen mit Strom betrifft. Die Flächenspeicherheizung stellt sich als interessante Alternative dar und gilt als Weiterentwicklung bisher üblicher Methoden.

Flächenspeicherheizung im Smart Home

Generell sieht eine Flächenspeicherheizung aus wie ein normaler Heizkörper. Gerade in Zeiten zunehmender Digitalisierung ist es für viele Wohnungs- und Hausbesitzer wichtig das Heizsystem in ein Smart Home zu integrieren. Das ist bei modernen Systemen durchaus möglich. Sie sind mit einem WLAN Hub ausgestattet, der jederzeit Zugriff auf den Heizkörper gewährt. So lässt sich die Flächenspeicherheizung per App steuern. Wann immer es eine Veränderung der Raumtemperatur geben soll, nehmen Wohnungsbesitzer ihr Smartphone in die Hand und steuern damit den Heizkörper. Dabei müssen sie nicht einmal zu Hause sein.

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https://pixabay.com/de/photos/smart-home-haus-technik-multimedia-3653454/

Smart Living ist heute in aller Munde. In Deutschland steigt das Interesse an intelligenten Geräten, die vernetzt arbeiten, ständig. Im Jahr 2020 waren in 7,2 Millionen Hauhalten Elemente von Smart Living zu finden. Prognosen zufolge soll die Zahl in bis 2024 auf 13,2 Millionen steigen. Kein Wunder, dass auch Heizungshersteller für Flächenspeicherheizungen ihre Modelle technisch aufwerten und für Smart Homes kompatibel gestalten. Das hat jedoch nicht nur mit Nutzerfreundlichkeit zu tun: Wer sein Heizsystem individuell und auch von unterwegs steuern kann, spart dabei Geld. So ist es zum Beispiel möglich, die Flächenspeicherheizung nur dann in Betrieb zu nehmen, wenn sich die Bewohner tatsächlich im Eigenheim befinden. Mit einem Klick auf das Smartphone lässt sich der Thermostat drosseln. Das lässt sich nicht nur zu Hause, sondern auch auf dem Weg zur Arbeit erledigt. Rechtzeitig bevor man wieder in das Haus oder in die Wohnung zurückkehrt, lässt sich die Temperatur wieder steigern. Bei ganz modernen Systemen ist es dabei nicht einmal notwendig, selbst aktiv zu werden. Mittels Geolokalisierung weiß das Smart Home wo sich die Bewohner gerade befinden und kann die Flächenspeicherheizung rechtzeitig aktivieren, wenn man sich dem Grundstück nähert. Praktisch ist auch, dass Flächenspeicherheizungen, die in ein Smart Home integriert sind, laufend Daten sammeln und auswerten. So haben Bewohner einen Überblick der Kosten und des Energieverbrauches.

Wie eine Flächenspeicherheizung aufgebaut ist

Viele machen um Elektroheizungen einen großen Bogen, weil sie angeblich so teuer sind. Flächenspeicherheizungen sind allerdings eine Weiterentwicklung, die nach modernen Prinzipien und daher effizient arbeitet. Genau genommen ist eine Flächenspeicherheizung eine Art der Teilspeicherheizung. Sie gibt Wärme durch Strahlung und Konvektion an Räume ab. Eine Flächenspeicherheizung entnimmt aus dem Stromkreis Energie und wandelt diese in Wärme um. Allerdings erfolgt das bei einer Flächenspeicherheizung nicht direkt, sondern über einen Schamottekern. Er dient als Speichermedium und sorgt für einen geringeren Stromverbrauch. Hier einige Vorteile:

  • Ein Schamottekern kann Wärme lange speichern – dadurch muss weniger Energie aus dem Stromkreis gezogen werden
  • Heizkörper mit Schamottekernen sind langlebig
  • Es sind kaum Wartungsarbeiten nötig, da die Kerne robust sind
  • Heizkörper mit Schamottekernen strahlen wohlige Wärme aus und sorgen für ein angenehmes Raumklima

Eine Flächenspeicherheizung in das Eigenheim integrieren

Einer der großen Vorteile einer Flächenspeicherheizung ist der günstige Preis. Wer nur einen einzigen Heizkörper mit kleinen Maßen aufstellen möchte, muss nur wenig Geld investieren. Diese Einzelkonvektoren lassen sich auch problemlos von Laien anschließen. Bei älteren Gebäuden lohnt es sich allerdings, vorher den Stromkreis kontrollieren zu lassen. Eine fortschrittliche Flächenspeicherheizungen auf dem Markt punktet mit vielen Vorteilen. Sie lässt sich innerhalb kurzer Zeit installieren und ist in der Anschaffung vergleichsweise günstig.

Einer der weiteren Vorteile einer Flächenspeicherheizung ist, dass man sich keine Gedanken über die Lagerung von Brennmaterial machen muss. Die Heizkörper werden einfach in den Stromkreis integrieret und können sofort ihre Arbeit aufnehmen. Darüber hinaus funktionieren sie über viele Jahre hinweg völlig wartungsfrei. Aufgrund der einfachen Montage und Handhabung kommen sie
gerne bei Sanierungen zum Einsatz: Sie ersetzen zum Beispiel Nachtspeicherheizungen, die heute fast ausschließlich in älteren Gebäuden zu finden sind. Eine Flächenspeicherheizung eignet sich außerdem perfekt für nur wenig genutzte Räume: Ein Wintergarten zum Beispiel kann mit einer Flächenspeicherheizung versehen auch während der kalten Jahreszeit genutzt werden. Auch in Gartenhäusern stellen Flächenspeicherheizungen eine gute und praktische Alternative dar: Sie sind in der Regel nämlich nicht in ein zentrales Heizsystem integriert.

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