Montag , 12. April 2021
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Do it yourself – Streichen im Eigenheim leicht gemacht

Egal wie gut sie auf das Eigenheim aufpassen, irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, wo die Wände abgenutzt sind. Vor allem wenn Kinder im Haushalt sind, kann es öfter vorkommen, dass Wände gestrichen werden müssen. Mit ein wenig Geduld und handwerklichem Geschick ist diese Renovierung schnell erledigt. Voraussetzung dabei ist das richtige Werkzeug. Wer sich über professionell gestrichene Wände freuen möchte, findet eine große Auswahl an Pinseln, Walzen und anderen Materialien online auf www.i-prema.de.

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Bild von Rudy and Peter Skitterians auf Pixabay. © https://pixabay.com/de/photos/pinsel-farbe-diy-werkzeug-4577578/

Den Materialaufwand berechnen

In den nächsten Baumarkt marschieren oder Online jede Menge Zubehör kaufen und schon kann es mit dem Streichen der eigenen vier Wände losgehen? Es so schnell anzugehen ist nicht zu empfehlen. Entweder haben sie zu viel oder zu wenig Material gekauft.

Um Kosten zu senken, ist es notwendig sich erst einmal darüber Gedanken zu machen, wie viel Farbe tatsächlich benötigt wird.

Wieviel Eimer Farbe tatsächlich benötigt werden, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • In erster Linie die Raumgröße: Dabei ist nicht nur die Länge und Breite der Wand in Betracht zu ziehen, sondern auch die Höhe
  • Darüber hinaus kommt es auf den Untergrund an: Manche Untergründe saugen mehr Farbe auf als andere
  • Auch die Beschaffenheit der Wand, sprich Altanstriche bzw. Tapeten, spielt eine Rolle

Als Orientierung dienen die Angaben des Herstellers. Der erste Schritt zur neu gestrichenen Wand ist das genaue Ausmessen. Zunächst wird die Länge und die Breite der Wände gemessen und multipliziert, um die Fläche zu erhalten. Bei einer Wand mit drei Meter Breite und vier Meter Länge beträgt die Fläche 12 Quadratmeter. Auf der Verpackung der Wandfarbe ist meistens angegeben, wie viel Farbe pro Quadratmeter benötigt wird. Steht auf der Verpackung zum Beispiel, dass 200 Milliliter pro Quadratmeter benötigt werden, sind es bei oben genannten Beispiel 2,4 Liter Wandfarbe. Im Normalfall orientieren sich die Herstellerangaben an problemlosen Untergründen. Die Flächen der Fenster und Türen werden nicht von der Gesamtfläche abgezogen. Die überschüssige Farbe wird in der Regel für Ausbesserungsarbeiten benötigt.

Die Vorbereitung

Bevor es mit dem Streichen losgeht, sind einige Vorarbeiten notwendig, damit das Ergebnis auch den Erwartungen entspricht. Zunächst einmal ist zu empfehlen, Arbeitskleidung zu tragen. Ein ausgedientes T-Shirt und eine alte Jogginghose können nach der Sanierung entsorgt werden.

Wichtig ist außerdem, den Untergrund sorgfältig zu reinigen, dazu bietet sich in dunkles Tuch an. Kommt dabei ein kreidiger oder sandiger Abrieb zum Vorschein, muss die Wand grundiert werden.

Alte Farbe zu entfernen zahlt sich für ein schönes und harmonisches Ergebnis auf alle Fälle aus. Schrauben und Nägel sollten vor dem Streichen ebenfalls entfernt werden. Kleine Unebenheiten und Löcher können sie ganz einfach mit Fugen- oder Spachtelmasse ausbessern.

Nicht zu vergessen, unbedingt alle Stromquellen abdecken. Lampen und Steckdosen werden dabei mit Malerkrepp abgeklebt. Darüber hinaus sollte der Stromkreis in jedem Raum, der gerade gestrichten wird, abgeschaltet sein. Nun erfolgt noch ein Abdecken des Bodens mit Vlies oder Abdeckfolie. Kreppband eignet sich dazu, die Unterlage gegen Verrutschen zu sichern.

Bevor die Deckfarbe aufgetragen wird, sollten Gips- und Weichfaserplatten oder Gipsputz mit Tiefengrund vorbehandelt werden. Als Werkzeug zum Auftragen der Grundierung eignet sich am besten ein Quast oder Flächenpinsel.

Die richtige Reihenfolge

So verlockend es auch scheint mit großen Flächen zu beginnen, Profis beginnen mit dem Streichen an den Ecken. Im Idealfall startet das Heimwerkerprojekt an den Fenstern. Für die Feinarbeit bietet sich ein Pinsel an, um punktgenau in jede Ecke zu gelangen. Werden auch die Heizkörper- und Rohre sowie Bodenleisten in die Renovierungsarbeiten einbezogen, empfiehlt es sich spezielle Farben zu verwenden.

Als sinnvolle Investition für das Streichen der Decke erweist sich eine Farbrolle mit Teleskopstil.
Bei der Wahl spielt die Raumhöhe eine Rolle. Praktisch für normale Zimmer sind Teleskopstile, die sich zumindest auf bis zu 2m ausziehen lassen. Für große Flächen, wie Wand oder Decke, sind Farbroller eindeutig die beste Wahl. Damit lässt sich die Farbe homogen auftragen. Farbroller sind in unterschiedlichen Breiten erhältlich. Um dabei ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen, sollte der Farbroller über ein Abstreifgitter gerollt werden. Bei besonders hohen Räumen ist eine Leiter erforderlich. Achten Sie zu ihrer eigenen Sicherheit immer auf einen sicheren Stand!

Auch beim Streichen der Wände ist einiges zu beachten: Man beginnt zunächst mit dem Auftragen der Farbe in Längsrichtung. Dabei überlappen die Bahnen immer etwas. So wird die Farbe mit der Rolle satt verteilt. Sobald das Zimmer fertig gestrichen ist, muss die Farbe trocknen. Wie lange das dauert, ist der Beschreibung des Herstellers zu entnehmen. Im Normallfall ist der neue Anstrich nach einem Tag trocken. Das Malerkrepp und die Abdeckfolie sollte dann entfernt werden.

Werden die Streicharbeiten nicht an einem Tag fertig, wickeln sie die Pinsel und Rollen einfach in Folie ein. So verhindern sie ein Austrocknen der Werkzeuge und sparen Geld. Nach Beendigung der Sanierungsarbeiten werden sämtliche Utensilien gründlich gereinigt und für das nächste Projekt aufbewahrt.

Gutes Gelingen wünscht Ihnen ihr Prema Team!

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