Samstag , 18. August 2018
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Bei Schimmel in Wohnräumen ist dringender Handlungsbedarf

(akz-o) Ist Schimmelpilz an den Wänden oder an der Decke zu sehen, sollte dieser möglichst schnell entfernt werden, um eine Ausbreitung zu verhindern. In Verbindung mit Feuchtigkeit findet er sonst schnell weiteren Nährboden in Tapeten, Anstrichen oder porösen Baustoffen.

„Schimmel ist nicht nur ein optisches Problem, sondern unter Umständen auch ein gesundheitliches, denn er kann allergische Reaktionen und gesundheitliche Belastungen auslösen“, erklärt Peter Kafke, Projektteamleiter Energieberatung der Verbraucherzentrale.

Bei der Beseitigung von Schimmel sind Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Foto: RioPatuca Images/fotolia.com/Verbraucherzentrale Bundesverband e.V./akz-o

Selbst beheben oder Fachfirma beauftragen

Wer nicht allergisch auf Schimmelpilze reagiert, kann unter Beachtung gewisser Schutzmaßnahmen kleinere Schäden selbst beheben. Schutzbrille, Atemschutz und Handschuhe sollten getragen werden. Bei größeren Schäden empfiehlt es sich eine Fachfirma zu beauftragen.

Damit der Schaden dauerhaft beseitigt werden kann und keine neuen Schäden auftreten, ist eine Ursachenermittlung notwendig. Schimmel kann durch zu hohe Luftfeuchtigkeit in den Innenräumen entstehen aber auch durch eindringende Feuchtigkeit von außen bei baulichen Mängeln. Hierzu gehören zum Beispiel mangelnder Wärmeschutz oder Kältebrücken. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale berät dazu betroffene Verbraucher. Mieter müssen bei Schimmelbefall umgehend den Vermieter informieren, um Konflikte zu vermeiden.

Durch regelmäßiges Lüften der Wohnung kann die Luftfeuchtigkeit verringert werden. Messbar ist dies mit einem Thermo-Hygrometer. Liegt es nicht am richtigen Lüften kommen Baumängel als Ursache in Frage. Genauso wichtig ist es in der Heizperiode ausreichend zu heizen. Auch in wenig beheizten Wohnräumen sollten nicht weniger als 16 Grad Celsius sein. Sind Möbel zu nahe an kalten Wänden zu finden, behindern sie das Erwärmen der Wand und den nötigen Luftaustausch. Als Folge kann an der Rückseite von z. B. Schränken Schimmel entstehen. Ein ausreichender Abstand (5-10 cm) zur Wand kann Schimmelprobleme verhindern.
Das Schimmelrisiko senken können nachträgliche Wärmedämmungen. Wird eine zusätzliche Lüftungstechnik eingebaut, ist immer reichlich Frischluft in den Wohnräumen, auch wenn die Bewohner nicht da sind. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energie-beratung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

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