Dienstag , 26. März 2019
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Energiesparen im Haushalt leicht gemacht

Einen großen Teil des Haushaltbudgets machen die Energiekosten aus. Darunter versteht man sowohl Strom als auch Heizung. In vielen Häusern und Wohnungen könnte man den Rechnungsbetrag jedoch ganz einfach senken. Einige Maßnahmen, die jeder selbst durchführen kann, helfen dabei. Dabei macht es Sinn, die ganze Familie zu involvieren. Dass man das Licht abdreht, wenn man einen Raum verlässt, lernen schon kleine Kinder. Darüber hinaus gibt es jedoch noch viele weitere Tipps, die beim Sparen helfen.

Quelle: OpenClipartVectors/Pixabay.com

Sparen bei der Beleuchtung

Was viele nicht wissen ist, dass die Beleuchtung für rund 12 Prozent der gesamten Energiekosten eines Haushalts verantwortlich ist. Kein Wunder, dass die altbewährten Glühbirnen mittlerweile verboten sind. Sie verwandeln nämlich einen Großteil der Energie nicht in Licht, sondern in Wärme um. Spüren kann das jeder, der eine Glühbirne nach langem Gebrauch angreift. In den letzten Jahren haben sich LED Lampen auf dem Markt etabliert. Bei diesen Modellen kommt es kaum zu unerwünschter Wärmeentwicklung. Sie verwendet nahezu die gesamte Energie zur Lichterzeugung. Ein weiterer Vorteil von LED Lampen ist ihre deutlich höhere Lebensdauer. Während Glühbirnen schon nach rund 2.000 Stunden zu erneuern sind, halten LED Lampen bis zu 50.000 Stunden. Geht man von diesen Werten aus, kann man die genaue Einsparung berechnen:

  • Eine 5-Watt LED Lampe im Vergleich zur 40 Watt Glühbirne: Ersparnis 16,80 Euro pro Jahr
  • 8 Watt LED Lampe im Vergleich zur 60 Watt Glühbirne: rund 25 Euro
  • 10 Watt LED Lampe zu 75 Watt Glühbirne: 31,20 Euro

Noch mehr sparen kann, wer genau prüft wo Leuchtkörper gerade in Aktion sind. Die großen Super- und Baumärkte bieten ein großes Sortiment an LED Leuchten. In regelmäßig erscheinenden Flugblättern informieren sie über geltende Rabatte. Doch nicht jedem liegt es, die Flugzettel durchzusehen, die man fast täglich im Postkasten findet. Eine gute Alternative ist die Plattform Rabatt-Kompass. Hier sind alle aktuellen Prospekte vieler verschiedener Geschäfte zu finden. Dank der praktischen Kategorien kann man gezielt nach Baumärkten suchen und sich über die Rabatte informieren.

Beim Kochen sparen

Nicht nur bei der Beleuchtung, auch beim Zubereiten der Mahlzeiten bietet sich ein großes Potential zu sparen. Bei modernen Backrohren z.B. ist es nicht notwendig, die Röhre vorzuheizen. Man kann die Pizza oder den Kuchen auch in das kalte Rohr stellen und die Temperatur beim Aufwärmen nutzen. Außerdem macht es Sinn, das Backrohr schon vor Ende der im Rezept angegebenen Garzeit auszuschalten. Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft das Erwärmen von Wasser. Für Tee oder Suppe benötigt man kochend heißes Wasser. Bis die Flüssigkeit auf dem Herd heiß genug wird, braucht es seine Zeit. Schneller und energiesparender geht es mit einem Wasserkocher. Noch ein Punkt betrifft das Kochen und zwar das passende Geschirr. Der Topf sollte immer zur Herdplatte passen. Darüber hinaus ist es empfehlenswert, immer einen Deckel aufzusetzen, damit der Dampf nicht ungenutzt in der Raumluft verpufft. Auch beim Geschirrspülen kann man sparen. Das beginnt schon beim Kauf des Geschirrspülers. Gerade Kleinhaushalte entscheiden sich am besten für ein Gerät mit Sparprogramm, das speziell für wenig befüllte Geräte und wenig verschmutztes Geschirr konzipiert wurde. Wenn möglich sollte man das Gerät nur in vollem Zustand starten.

Noch mehr Spartipps

Vielen ist nicht bewusst, wie viel Energie Geräte im Standby Modus verbrauchen. Dabei gibt es spezielle Leisten mit mehreren Steckdosen, die über einen Schalter verfügen. Damit werden angeschlossene Geräte mit einem Druck völlig vom Stromkreis getrennt. Energiebewusst lebt auch, wer sich für Akkugeräte entscheidet. Im Gegensatz zu Wegwerfbatterien sind sie deutlich umweltschonender und entlasten darüber hinaus das Haushaltsbudget. Für die tägliche Wäsche gelten dieselben Kriterien wie für den Geschirrspüler. Wenn möglich wartet man, bis die Trommel voll ist mit dem Waschen. Außerdem sollte man wissen, dass für normal verschmutze Wäsche eine Temperatur von 40 Grad völlig ausreicht. Es liegt auf der Hand, dass die Maschine bei höheren Temperaturen mehr Strom verbraucht. Ein wahrer Stromfresser sind Wäschetrockner. Hat man die Möglichkeit dazu, hängt man die nasse Wäsche besser auf. Das schont nicht nur das Haushaltsbudget, sondern schafft auch ein angenehmes Raumklima. Auch der Umstieg auf energiesparende Geräte lohnt sich. Die aktuell beste Klasse ist A+++. Diese Geräte sind zwar teurer als Kühlschränke, Herde und Waschmaschinen mit einer schlechteren Bewertung. Allerdings haben Untersuchungen ergeben, dass sich der Aufpreis nach rund 8 Jahren amortisiert. Auch in diesem Punkt hilft Rabatt Kompass ungemein. Es sind nämlich in den Prospekten nicht nur Beleuchtungskörper zu finden, sondern auch Elektrogeräte. Oft kann man in den Werbesendungen nicht nur den Preis ersehen, sondern sich auch über die technischen Details informieren. So erfährt man auf einen Blick, welche Modelle beim Energiesparen helfen. Mit wenigen Tipps und Tricks wird das Haushaltsbudget also entlastet.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Bauen-Wohnen-Aktuell.de an. Sie schreibt als Journalistin über Hausbau, Inneneinrichtung, Energiesparen, Gartengestaltung, Pflanzen und Haustiere, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@bauen-wohnen-aktuell.de

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