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Mit einer energetischen Modernisierung steigt die Wohnqualität dauerhaft

Zugluft, kalte Wände, ungleichmäßig temperierte Räume: Ältere, unsanierte Wohnhäuser können ziemlich ungemütlich sein. Eine energetische Modernisierung lohnt sich daher nicht nur finanziell durch sinkende Heizkosten, sondern sie bietet auch einen Zugewinn an Lebens- und Wohnqualität. “In Effizienzhäusern verteilt sich die Wärme gleichmäßiger, so herrscht in Wohn- und Schlafräumen ein besseres Raumklima”, erläutert Experte Christian Stolte von der Deutschen Energie-Agentur (dena) in Berlin. Fachleute sprechen in diesem Zusammenhang auch von “thermischer Behaglichkeit”.

Foto: djd/dena/Sönnecken
Foto: djd/dena/Sönnecken

Angenehm warm mit weniger Energie

In einem Effizienzhaus muss nach der Sanierung weniger Energie für das Heizen aufgewendet werden, die Räume werden aber trotzdem angenehm warm. Mit einer Fußbodenheizung kann die Flächentemperierung über niedrige Systemtemperaturen zwischen 28 und 35 Grad erfolgen, die ideal für den Betrieb mit effizienten Brennwertkesseln oder Wärmepumpen, oft in Verbindung mit Solarthermie, sind. Außerdem kann auf Heizkörper in den Zimmern verzichtet werden, das schenkt mehr Gestaltungsfreiheit bei der Inneneinrichtung.

Wer energetisch saniert hat, würde es wieder tun

Dass eine energetische Modernisierung den Wohnkomfort steigert, zeigt auch eine Umfrage der dena und des Berliner Instituts für Sozialforschung GmbH (BIS) unter Eigentümern von Effizienzhäusern. Mehr als 80 Prozent der Befragten empfanden demnach Raumtemperatur und Luftqualität im modernisierten Effizienzhaus angenehmer als vorher. Und fast 100 Prozent würden wieder energieeffizient modernisieren. “Das zeigt, dass eine energetische Sanierung nicht nur beim Energiesparen hilft, sondern auch mehr Wohnkomfort schafft”, betont dena-Experte Stolte. Mehr Informationen und Tipps für Sanierer gibt es unter www.die-hauswende.de. Über das Onlineportal können Hausbesitzer auch Sanierungsfachleute in ganz Deutschland finden.