Im Jahre 1963 entstand der Designklassiker von USM nach dem architektonischen Vorbild des USM Haller Fabrikgebäude. Das Möbelbausystem von USM wurde vom Ingenieur Paul Schärer und Architekten Fritz Haller gemeinschaftlich entworfen. Modulare Strukturen sollten dabei mit Eleganz und technischer Perfektion kombiniert werden. 1969 wurde das System in Serienproduktion genommen und innerhalb kürzester Zeit erlangte es internationale Bekanntheit. Material und Elemente sind immerzu variierbar. So entspricht das Designermöbel seit der Entstehung immer dem Stil der Zeit. Viele Auszeichnungen hat das USM Haller Möbelbausystem seit den 70er Jahren erhalten. Das Meisterwerk des Designs wird seit 2001 dauerhaft in der Kollektion des MOMA (Museum of Modern Art ) Museums in New York ausgestellt. 2003 wurde es in der Kategorie Tradition als Marke für B.E.S.T. (Brand Excellence Swiss Trophy) nominiert.
Die Systeme von USM sind vielfältig einsetzbar und passen sich ganz den individuellen Bedürfnissen an. Unabhängig von Raumgröße können so die einzelnen Module kombiniert werden. Auch ein Umzug lässt sich somit einfach bewältigen: Die Möbel passen sich einfach den neuen Gegebenheiten an. Das Design von USM spricht zudem viele unterschiedliche Kunden an. Denn Farben und Material sind ebenso frei wähl- und kombinierbar.
Möbelstücke aus Schreiners Hand
Nicht nur am Beispiel von USM zeigt sich, dass
Qualität als Erfolgsfaktor durchaus den Billig- und Massenprodukten aus den Schwellenländern über längeren Zeitraum halten kann. Auch einige deutsche Handwerksbetriebe konnten sich gegenüber den großen multinationalen Konzernen behaupten. Vom Schreiner hergestellte Möbelstücke finden auch heutzutage noch viele Abnehmer.
Zwar ist der Weg bis zum Möbelstück beschwerlicher als in der industriellen Produktion, doch jedes Produkt hat seinen individuellen unverwechselbaren Wert. Außerdem lassen sich Möbelstücke so ganz an die eigenen Wohnbedürfnisse anpassen. Ob Wohnzimmerschrank, massiver Eichenholztisch oder die Reparatur von Möbeln, mit Schreinerarbeiten ist viel mehr Gestaltungsfreiraum möglich. Außerdem haben Möbel aus massivem Holz mehr Atmosphäre. Sogar ganze Schlaf- oder Wohnzimmer können eingebaut werden. Ein weiterer Vorteil selbst geschreinerter Möbel ist, dass man weiß, woher das Material stammt. Besonders wer Kinder hat, sollte darauf achten, dass keine Schadstoffe in den Einzelteilen enthalten sind. Da Kinder Möbelteile oft in den Mund nehmen, ist dies besonders wichtig. Da der Schreiner seine Lieferanten kennt, kann er ganz genaue Auskünfte über Herstellung und Herkunft geben. Besonders beim Holz ist es auch gut darauf zu achten, dass es aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt. So kann man sichergehen, dass keine Urwälder für den eigenen Küchentisch abgeholzt worden sind.
Wer sich seine Möbelstücke selbst herstellen lässt, muss natürlich meistens etwas mehr dazu zahlen. Doch die Investition lohnt sich. Denn, ob Schrank, Tisch oder Stuhl, die Qualität ist um einiges besser. Möbelstücke halten so über ganze Generationen hinweg. Auch dies ist viel nachhaltiger, als gleich etwas Neues zu kaufen. Zudem haben Möbel vom Schreiner einen besonders persönlichen und unverwechselbaren Charakter.
Egal, ob USM Möbelsystem oder selbst geschreinerte Stücke, der Trend zu individuellen Lösungen für die Inneneinrichtung ist bei beiden Varianten zu sehen. Auch bevorzugen viele Kunden Qualität vor Massenware. Zu oft war da vielleicht auch schon die Enttäuschung, wenn nach zwei Jahren die neu gekauften Möbelstücke Mängel aufwiesen.
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