Sonntag , 23. Juni 2019
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Viele Wege führen nach Rom – und zur Stromersparnis

„Kleinvieh macht auch Mist!“ – so heißt es im Volksmund immer dann, wenn abzusehen ist, dass sich viele kleine Dinge auf lange Sicht hin zu einer großen Sache summieren.

Gerade wenn es ums Sparen geht, wird dieser Spruch immer wieder gerne zurate gezogen. Und genauso gerne wird er verinnerlicht – von Erziehungsberechtigten zum Beispiel. Unter deutschen Dächern müssen täglich sehr viele Väter und Mütter ihre Sprösslinge darauf hinweisen, dass deren exzessiver Stromverbrauch gedrosselt werden sollte, da er die Familie (oder eher den arbeitenden Teil davon) bares Geld kostet.

Nicht nur die ganz essentiellen Energiequellen wie Heizung und Beleuchtung werden hier gerne mal über Gebühr beansprucht, sondern zeitgleich auch möglichst viele Medien des digitalen Zeitalters. So flimmert z.B. der Fernseher im Zimmer des Sohnes fröhlich vor sich hin, während er am PC ein Game „zockt“ und das Smartphone Strom aus der Steckdose saugt, um sich wieder aufzuladen – alles natürlich bei „Festbeleuchtung“…

Spätestens dann, wenn der Nachwuchs auszieht und auf eigenen (kostenintensiven) Beinen steht, regelt sich diese Problematik zumeist, besser jedoch ist es alle Mal, wenn ein bewusster Umgang mit Energieverbrauch und Budget früher einsetzt.

Natürlich muss kein Fernseher laufen, wenn nicht ferngesehen wird. Und eine Heizung muss ebenso wenig für tropische Temperaturen sorgen, wenn draußen zwar klirrende Kälte herrscht, drinnen jedoch niemand zugegen ist. Doch genau das gilt es sich als Erstes klar zu machen: Gedankenlosigkeit oder Faulheit dürfen nicht dafür sorgen, dass die Stromkosten exorbitant ansteigen.

Danach geht es dann auch schon ans Eingemachte: Wo können Steckdosenleisten (mit Kippschalter) zum Einsatz kommen, die Elektrogeräte direkt dann komplett vom Strom trennen, wenn sie nicht mehr benötigt werden? Wo in der Wohnung (oder im Haus) befinden sich ältere Elektrogeräte, die einen hohen Energieverbrauch mit sich bringen und ersetzt werden könnten? Ist es nicht sinnvoll, von Halogen- auf LED-Beleuchtung umzusteigen? Sollte ich eine Abschaltautomatik im Flur oder im Treppenhaus einbauen? Koche ich energieeffizient?

Diese Ansammlung von Fragen lässt sich ohne weiteres fortführen. Es führen eben viele Wege nach Rom – und ebenso viele zur Stromersparnis. Ein Stück weit ist das Stromsparen eine Erziehungsfrage (siehe oben), in allererster Linie muss man sich jedoch erst mal selbst bewusst machen, dass kleine Veränderungen Großes bewirken. Man muss sich also sozusagen auch ein Stück weit selbst erziehen, wenn es um das Thema Stromsparen geht. Sinnvoll ist das in jedem Fall, denn Strom sparen heißt Geld sparen.

Veröffentlicht von:

Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche ist Gründer von Bauen-Wohnen-Aktuell.de und schreibt über die Baubranche, Baumessen, Erneuerbare Energien beim Hausbau, Modernisierung und stellte gerne Innovationstreiber im Portrait vor. Er ist als Journalist Mitglied im DPV Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V. / Mitgliedsnummer: DE-537932-001 / Int. Press-Card: 613159-537932-002. Er ist unter redaktion@bauen-wohnen-aktuell.de in der Redaktion erreichbar.

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