Das vergangene Jahr war das teuerste Heizöljahr der Geschichte. „Wer den Anstieg seiner Heizrechnung endlich stoppen und zugleich die Umwelt schonen will, investiert jetzt in eine Solarheizung und macht sich so unabhängiger von steigenden Öl- und Gaspreisen“, rät Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar).
Durch eine Heizungsmodernisierung und die Installation einer Solarwärme-Anlage in Kombination mit einer Pelletsheizung lässt sich die jährliche Heizrechnung um bis zu 70 Prozent senken. Die attraktiven Förderprogramme der KfW Bankengruppe und des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) lassen sich für die Anschaffung einer Sonnenheizung geschickt kombinieren. Bis zu 50.000 Euro stellt der zinsgünstige KfW-Ergänzungskredit für die Umstellung der Heizungsanlage auf Erneuerbare Energien bereit. Gefördert werden neben den unmittelbaren Kosten für die Solarwärme-Anlage auch eine Energieberatung sowie erforderliche Nebenarbeiten wie beispielsweise die optimale Einstellung der gesamten Heizungsanlage. Förderfähig ist die
Modernisierung von Heizungen, die vor dem 1. Januar 2009 installiert wurden. Die Laufzeit des Kredits kann bis zu zehn Jahre betragen bei ein bis zwei tilgungsfreien Anlaufjahren. Wichtig ist, dass der Antrag vor Beauftragung der Arbeiten gestellt werden muss. Das Beste: Der Ergänzungskredit des KfW-Programms „Energieeffizient Sanieren“ kann mit anderen Förderprogrammen kombiniert werden. Zusätzlich übernimmt das BAFA beim Öko-Heizungstausch mindestens 2.000 Euro für die Investition in eine Solarwärme-Anlage. Bei einer besonders umweltfreundlichen Kombination mit einer Pelletsheizung winken weitere Zuschüsse. Der Verbraucher-
Ratgeber www.solartechnikberater.de beantwortet wichtige Fragen rund um die Solartechnik und hilft bei der Suche nach qualifizierten Fachbetrieben. Außerdem informiert der BSW-Solar dort kostenlos über die neuen Förderkonditionen.
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