Donnerstag , 15. April 2021
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Verursacht eine Dämmung Schimmel?

Kommt es nach einer energetischen Sanierung zu Schimmelbildung, gehen viele Hausbesitzer davon aus, dass die Wärmedämmung schuld sei. Doch liegt es nicht am verbesserten Wärmeschutz, wenn es zu Problemen kommt – eher sind Fehler in der Ausführung oder ein falsches Lüftungsverhalten die Ursache. Die Wärmedämmung selbst senkt grundsätzlich die Schimmelgefahr, da sie für höhere Temperaturen an der Innenseite der Hauswände und der Dachflächen sorgt und sich daher weniger Tauwasser bilden kann. Kommt es zu Schimmel, dann oft deshalb, weil das Haus nach einer Modernisierung, beispielsweise durch den Einbau neuer Fenster, luftdichter ist und zu wenig gelüftet wird.

Eine effiziente Wärmedämmung macht Altbauten energieeffizienter und wohnlicher - Ursache für Schimmelprobleme ist sie nicht. Foto: djd/puren
Eine effiziente Wärmedämmung macht Altbauten energieeffizienter und wohnlicher – Ursache für Schimmelprobleme ist sie nicht.
Foto: djd/puren

Eine gute Dämmung ist ihr Geld wert

Welche Vorurteile noch durch die Öffentlichkeit geistern und welche davon falsch sind, zeigt ein Beitrag unter www.rgz24.de/optimale-luftfeuchtigkeit. So kommt es bei der Wirtschaftlichkeit einer energetischen Modernisierung zum Beispiel auf die Qualität der Dämmung an. Diese hängt unter anderem vom Wärmedurchgangswert ab. Materialien mit einem besonders geringen Wärmedurchgangswert wie etwa Polyurethan-Dämmstoffe von puren lassen sich besonders wirtschaftlich verarbeiten, da sie eine geringere Dämmdicke und damit weniger Material benötigen als andere Dämmungen. Zugleich nehmen sie durch die geringere Dicke weniger Raum ein. Unter www.puren.com gibt es weitere Informationen über die Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten von Polyurethan-Dämmstoffen.

Bei der Auswahl auch auf die Umweltbilanz achten

Eine wichtige Rolle spielt für viele Bauherren und Modernisierer auch die Umweltbilanz. Organische “Bio”-Dämmungen aus nachwachsenden Rohstoffen müssen oft mit chemischen Zusatzstoffen gegen Schimmel oder Brand geschützt werden, zudem können sie Feuchtigkeit aufnehmen und dabei ihre Dämmwirkung teilweise einbüßen. Und viele Dämmmaterialien sind nicht recycelbar, sondern müssen nach einem Rückbau endgelagert werden. Polyurethan dagegen ist recycelbar und als synthetischer Dämmstoff umweltfreundlicher als manches Naturprodukt. Bei der Auswahl der Dämmung sollten auch diese Aspekte berücksichtigt werden.